Verkaufszahlen von Videospielen in Japan stark rückläufig

Nintendo

Japan ist nicht nur das Land der aufgehenden Sonne, sondern auch Sitz zwei der wichtigsten Unternehmen der Videospiel-Industrie – nämlich Nintendo und Sony. Und das macht Japan zu einem der wichtigsten Länder fĂĽr die Entwicklung und den Vertrieb von Videospielen. Diesen Eindruck spiegeln aber nicht die Verkaufszahlen wider, die Kotaku via Dengeki Online zusammengetragen hat.

Die Verkaufszahlen vom 3. bis zum 9. November geben ein trauriges Bild vom Abverkauf in Japan. Die Zahlen beziehen sich auf alle Plattformen und hier kommt – wie man erwarten kann – Nintendo am Besten weg. Der meistverkaufte Titel auf dem Nintendo 3DS ist Monster Hunter 4G mit ĂĽber 50.000 verkauften Kopien. Erfreulich: Auch wenn Urgestein Nintendo hierzulande in der Debatte oft untergeht, in Japan rollt der Rubel. Lediglich die Wii U geht mit nur knapp 3000 verkauften Kopien von The Lego Movie Videogame quasi leer aus.

Schaut man allerdings auf Sonys Konsole, dann wird sinken die Mundwinkel. Das meistverkaufte Spiel auf der PS3 ist Power Pro Baseball 2014 mit etwas ĂĽber 13000 verkauften Einheiten. Auf der Playstation Vita kommt der gleiche Titel mit etwa 8000 Einheiten daher. Auf der Playstation 4 hingegen steht The Evil Within auf Nummer Eins – allerdings mit nur knapp 3500 verkauften Spielen. Nicht nur ist die Chartverteilung mindestens interessant – in Deutschland ist ein FIFA oder ein Destiny der ChartstĂĽrmer – auch die heimische Powerkonsole aus dem Hause Sony schlieĂźt die Woche unterdurchschnittlich ab. Sogar die Playstation Vita kommt der PS4 zuvor.

Keinen Grund zu Lachen hat da Microsoft. Am Schlechtesten verkaufen sich in Japan nämlich die Spiele der US-amerikanischen Xbox One. Hier ist das meistverkaufte Spiel nämlich Titanfall mit 377 Einheiten.

Das denken wir:
Die Gründe für den schlechten Verkauf mögen vielfältig sein. Japan ist und bleibt aber dennoch eines der wichtigsten Länder für unser aller geliebtes Hobby.

Quelle: Kotaku