1.000.000 Dollar Kickstarter-Spiel verspätet sich um ganze 3 Jahre

„Crowdfunding“ ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Videospielentwicklung. Plattformen wie Kickstarter haben wir viele große und oftmals gute Titel zu verdanken. Entwickler und deren Videospiele werden praktisch vorfinanziert, lediglich Pläne für die Zukunft werden in Form von Werbung an potenzielle Investoren preisgegeben. Wird das Finanzierungsziel erreicht, geht die Entwicklung los. Im Zuge dieses Verfahrens wird außerdem ein Erscheinungsdatum angegeben. So weit, so gut… Im Falle des RPGs Project Phoenix gab es nun eine Verspätungsmeldung: Das Spiel verspätet sich um mehr als 3 Jahre. Das Crowdfunding-Ziel wurde Im September 2013 erreicht, das Spiel sollte im März 2015 erscheinen. Nun wurde der Release des Spiels „etwas“ verschoben… auf Ende 2018.

Doch dieser Umstand ist natĂĽrlich kein Einzelfall. Immer wieder hören wir von Spielen, von der Allgemeinheit ĂĽber Crowdfunding finanziert, deren Entwicklung plötzlich eingestellt wird. Teilweise verschwinden solche Spiele von heute auf Morgen komplett vom Schirm. Im Falle von Project Phoenix hält man jedoch die Ă–ffentlichkeit auf dem Laufenden: Man nehme sich die Zeit, um etwas Besonderes ausliefern zu können, auch wenn man bereits so “spät dran” sei.

RĂĽckerstattungen bieten die Entwickler jedenfalls nicht an.

Das denken wir:
Wir haben uns mit dem Umstand, Spiele und Inhalte bereits im Voraus zu finanzieren, längst abgefunden. Nicht nur Crowdfunding, sondern auch die „Seasonpass“-Politik der Publisher legt längst Nahe, dass die Arbeiten an den Spielinhalten noch lange nicht fertig sind, während Season-Pässe schon längst munter verkauft werden. Zumindest werden die Investoren in diesem Fall regelmäßig auf dem Laufenden gehalten.

Quellen: kotaku.com / kickstarter.com