Jahresrückblick: So war das Jahr 2015 für uns

Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu – beste Voraussetzungen für einen Jahresrückblick! In den vergangenen Monaten haben wir viele Spiele sehnsüchtig erwartet und wurden einige Male mit neuen Release Dates vertröstet. Wir wurden bitter enttäuscht und fanden richtige Perlen dort, wo wir sie nie vermutet hätten. Man kann also mit Sicherheit sagen: 2015 war eine spielerische Achterbahnfahrt. Mit diesem Artikel möchten wir unsere persönlichen Highlights und Enttäuschungen diesen Jahres, sowie die Hoffnungen für das neue Jahr mit euch teilen!

Flo

Und schon wieder ein Jahr vorbei. Unfassbar, oder? Und wie jedes Jahr, war auch in diesem Jahr wieder unglaublich viel los in der Welt der Videospiele. Aber bevor ich anfange, meine Gaming-Highlights aufzuzählen, möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich bei euch allen da draußen bedanken. RebelGamer.de würde es ohne euch nicht geben. Ihr unterstützt das Ganze schon seit vielen Jahren hier und das ist einfach großartig. Und wie es scheint, können wir von Tag zu Tag Leser hinzugewinnen. So macht das Spaß, so soll es weitergehen. Ihr seid die besten.

So, nun zu den Games. In diesem Jahr sind so viele Games erschienen und es war so viel los, dass ich mich nicht mal mehr an alle Spiele erinnern kann die ich so gezockt habe. Eines der Spiele, an das ich mich aber noch sehr gut erinnern kann, ist The Witcher 3: Wild Hunt. Das Game war meiner Meinung nach das beste Rollenspiel des Jahres. Ich finde es grandios, was CD Project da mit der Witcher-Serie zockt. Ich habe bereits den ersten Teil gespielt und es macht Spaß zu sehen, wie toll sich die Serie entwickelt. The Witcher 3 hat die Messlatte – was Rollenspiele betrifft – ganz hoch angesetzt und ich freue mich schon auf den nächsten Teil. Leider hatte ich noch keine Zeit, mich um die DLCs zu kümmern. Kommt noch. Vielleicht.

Ein weiteres Highlight war für mich auch ganz klar Call of Duty: Black Ops 3. Seit Modern Warfare 2 habe ich kein CoD mehr ausgiebig gezockt, doch BO3 hat mich wieder so richtig gepackt, vor allem was den Multiplayer-Part betrifft. Die Helden sind abwechslungreich, das Gameplay ist flott und die Maps sind auch ziemlich cool. Was ich damit sagen will: Ich hätte nicht gedacht, dass ich jemals wieder so viel CoD zocke. Black Ops 3 hat mich aber eines Besseren belehrt.

Und wenn wir schon bei Shootern sind: Ganz groß ist für mich auch Rainbow Six: Siege. Während die Beta ziemlich in die Hose ging, ist das finale Game nun richtig gut geworden. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich jemals in einem Shooter intensivere Matches erlebt hätte. Es ist einfach ein cooles Gefühl, mit Freunden eine Runde durchzuplanen und dann ohne große Verluste das Match siegreich zu bestreiten; auch wenn das nur eher selten klappt. Good Job Ubisoft!

Und was die Hardware betrifft: Selbst wenn die virtuelle Realität noch immer auf sich warten lässt, durfte ich in diesem Jahr vielversprechende Demos anspielen, die mir gezeigt haben, dass VR tatsächlich funktionieren könnte. Also so Massenmarkt technisch. Auch wenn ich noch immer meine Zweifel habe. Wie auch immer. Besonders die HTC Vive fand ich besonders beeindruckend. Es ist einfach krass, wenn man in der virtuellen Realität herumspatziert. Einfach mal ausprobieren, wenn ihr die Möglichkeit habt. Man darf gespannt sein, was da in den kommenden Monaten auf uns zukommt. Schließlich bringt auch Oculus VR die Oculus Rift auf den Markt und Sony will mit PlayStation VR den Heimkonsolenmarkt VR-tauglich machen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Dieses Jahr bot wieder viele Highlights in Sachen Gaming und da wird das nächste Jahr und das Jahr danach wohl auch keine Ausnahme machen. Und das ist das Schöne an unserem Hobby. Es gibt quasi keinen Stillstand und es wird immer geiler. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten euch allen!

Miguel

Mein persönliches Highlight war definitiv Fallout 4, auch wenn es einige mittelmäßige Bewertungen einstecken musste. Bereits jetzt habe ich scheinbar unendlich viele Stunden im Wasteland verbracht. Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, noch immer nichts erreicht zu haben. Selbst kleine Erkundungstouren werden zu langen Abenteuern und ich bin gespannt, was die Spielwelt noch für mich bereithält. Fest steht, dass mich Fallout 4 noch bis ins Jahr 2016 begleiten wird.

Ansonsten war dieses Jahr sehr ausgeglichen. Ich konnte mich durchaus an einigen Titeln erfreuen. Dazu zählt natürlich The Witcher 3, mit der wundervoll gestalteten, großen Spielwelt und dem entsprechenden Umfang. Aber auch Starcraft 2: Legacy of the Void darf nicht fehlen. Immerhin habe ich mit unserem Redakteur Niko schon etliche Stunden in der Beta verbacht. Heroes of the Storm war immer gut für eine schnelle Runde zwischendurch, wenn mal wieder zu wenig Zeit für DotA 2 da war. Absoluter Zeitfresser in Sachen Couch-Coop war dieses Jahr Rocket League. Ich bin kein Fußball-Fan, aber bei diesem Spiel konnte selbst ich meine Emotionen nicht zurückhalten! Zu guter Letzt bleibt noch ARK: Survival Evolved. Noch nie war Survival so hübsch anzusehen und auch das Setting, mit den tropischen Inseln und den mächtigen Dinosauriern, macht einen ordentlichen Eindruck!

Dennoch haben es zwei Titel geschafft, mich wirklich positiv zu überraschen. Mit Cities: Skylines hat der Städtebau endlich mal wieder viel Spaß gemacht. Das es ausgerechnet einem kleinen, finnischen Entwicklerstudio gelingt, mich für eine derart lange Zeit an den Bildschirm zu fesseln, hätte ich nicht gedacht. Cities: Skylines hat es in meinen Augen geschafft den Genre-Primus SimCity vom Thron zu stoßen. Der zweite Titel kommt aus dem Hause Roll7 und hört auf den Namen OlliOlli2. Von seinem Vorgänger, OlliOlli, hatte ich noch nichts gehört. Trotzdem kam nach einer anfänglichen Welle aus Frustration und Ärger langsam der Spielspaß durch. Die geforderten Level-Ziele sorgten für den restlichen Ansporn immer besser zu werden. Es grenzt an ein Wunder, dass meine Controller dieses Spiel überlebt haben.

Trotz Allem war das Jahr 2015 nicht frei von Enttäuschungen. Am meisten bereue ich den Kauf von Battlefield Hardline. Während die Beta überzeugend wirkte, konnte das fertige Game mit weitaus weniger Spielspaß glänzen. Was genau zwischen Beta und Release mit Battlefield Hardline passierte, kann ich mir bis heute nicht erklären. Vielleicht liegt es an der mageren Story. Natürlich ist diese Komponente in einem Shooter, dessen Fokus im Online-Multiplayer liegt, nicht entscheidend. Das Gesamtbild hat dennoch einfach nicht mehr gepasst. Das zweite Spiel, welches ich von meiner Festplatte verbannt habe, ist Evolve. Scheinbar habe ich mich von der Fülle an (Video-)Material hypen lassen. Immerhin waren die Entwickler hinter Evolve, Turtle Rock Studios, auch für Left 4 Dead verantwortlich – und das war ein echter Knaller!

Im Hinblick auf das nächste Jahr freue ich mich besonders auf die kommenden VR-Brillen. PlayStation VR und Oculus Rift stehen bei mir ganz oben auf der Wunschliste. Ein HTC Vive-System wäre mir zwar lieber als die Oculus Rift, allerdings fehlt mir dazu der nötige Platz. Was die Spiele angeht, warte ich auf Far Cry Primal, Overwatch, Mirror’s Edge Catalyst und Dishonored 2. Tom Clancy’s The Division stehe ich noch ein wenig skeptisch gegenüber – aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Niko

Das Jahr 2015 war das Jahr der heiß erwarteten Fortsetzungen. Viele renommierte und von vielen gefeierte Spielereihen haben ihre lang erwartete Fortsetzung bekommen – und nicht alle waren gut. The Witcher 3: Wild Hunt führte die authentische Rollenspiel-Saga von CD Projekt Red samt seiner mitreißenden Welt und der spannenden Geschichte zu einem grandiosen Ende. Auch Hideo Kojimas Abschied aus der Metal Gear Solid-Welt mit The Phantom Pain fiel als großartiges und episch inszeniertes Abenteuer aus. Eine meiner persönlichen Lieblingsreihen wurde mit Fallout 4 fortgesetzt – und hinterließ nur gemischte Gefühle.

In meinem Test zu Fallout 4 bemängelte ich die qualitative Achterbahnfahrt, die sich im neuesten Titel von Bethesda abspielt. Großartige und ernüchternde Momente geben sich in Fallout 4 die Klinke in die Hand. Während die Welt von Fallout 4, dieses Mal im beschaulichen Boston, nach wie vor authentisch, charmant und unheimlich detailliert ausfällt, so hat Bethesda doch merkwürdige Entscheidungen in Sachen Design getroffen. Die nun entfernten Stats und suboptimale Dialog-Entscheidungen schmälern das Spielerlebnis. Auch kippt das gesamte Gameplay mehr in Richtung Shooter als in Richtung Rollenspiel. Letztlich ist Fallout 4 auch ein spaßiges Spiel – nur eben nicht der heißersehnte Höhepunkt der Reihe.

Das wirkliche Highlight des Jahres war Bloodborne. Als großer Freund der Souls-Reihe wehte die Neuausrichtung der Reihe eine frische Brise in meine Richtung. Zwar waren nur geringe Änderungen am Charakter möglich und das Spiel zwang mich, anders als Dark Souls, ungewohnt aggressiv zu agieren. Die spannende und unverändert mysthische Geschichte, kombiniert mit der grandiosen Inszenierung, katapultierte die vielen schmerzhaften Stunden in Bloodborne auf die Nummer Eins meiner Jahreshighlights.

René

Mein erster Zeitfresser 2015 in Spielform, OlliOlli2, bretterte im März auf die PlayStation 4 und war Bestandteil des PS Plus Line Ups. Der fantastische Soundtrack und die griffige Steuerung boten mir einen schnellen Einstieg in die fordernde 2D Arcadeaction. Das Spielprinzip des Vorgängers wurde dabei so perfektioniert, dass ich auch nach dem 15ten Sturz vom Brett noch Lust hatte, neue Flips oder Grinds zu meistern. Und dass, während mir bereits die irrwitzigen Kurse schwitzige Hände bescherten.

Wo wir schon beim Schwitzen sind: Als mit Bloodborne der gefühlt erste Must Have Titel dieser Konsolengeneration erschien, konnte dieser alle Befürchtungen der Souls Fangemeinde vergessen machen. Wer braucht schon Schilde, an diesen Fiebertraum erinnere ich mich gerne.

Auf meiner Liste steht dieses Jahr noch ein weiterer Titel, der das ein oder andere Gamepad auf dem Gewissen haben sollte: Der Überraschungshit Rocket League spielte Fifa und PES spaßtechnisch gegen, ach, durch die Wand.

Der Abschluss der Spionage und Geiselbefreiungssimulation Metal Gear Solid wird mir nicht nur aufgrund der endlich fast komplett verständlichen Geschichte in Erinnerung bleiben. Auch wenn einige Sachen nur noch auf Kassette gepasst haben, Kojima verarbeitet hinter der Action mit der gewissen Prise Animetrash viele anspruchsvolle Themen und befreite den Big Boss vom Levelschlauch.

Zu Schluss sei noch Fallout 4 genannt. Eine konsequente, wenn auch teils altbackene Fortsetzung, die trotz einiger Mängel einen Sog entwickelt, aus dem man sich nur schwer entziehen kann. Ob ich nun im Trenchcout Verbrecher jage oder gespannt hinter die Geschichte einer versteckten Vault komme: Fallout 4 fesselt mich nicht minder an den Bildschirm als Teil 3.

Rene

Und schon ist das Jahr wieder vorbei. Wahnsinn. Wenn man es rückblickend betrachtet, verging die Zeit wieder wie im Flug. Und auch in Sachen Games ging wahrlich einiges dieses Jahr. Einiges enttäuschte mich zwar, doch vieles zauberte mir ein Lächeln auf die Lippen. Doch was waren meine Highlights in dieser Flut an Spielen, die uns dieses Jahr überrollt hat?

Seit der Ankündigung von Fallout 4 ging ich eigentlich davon aus, dass Fallout 4 mein Spiel des Jahres werden würde. Doch trotz vieler Stunden Spaß, ist es das nicht geworden. Fallout 4 ist ein verdammt gutes Spiel, doch stießen mir einige Dinge sauer auf, die Niko bereits sehr gut und detailliert geschildert hat. Daher möchte ich es an dieser Stelle nicht weiter vertiefen. Natürlich ist das jammern auf hohem Niveau, denn es flossen dennoch unzählige Stunden in diesen Titel.

Mein größtes Highlight dieses Jahr war, wenig überraschend, The Witcher 3: Wild Hunt. Was CD Projekt RED dort geschaffen hat, ist einfach unglaublich. Eine große und lebendige Spielwelt, eine sehr gute Vertonung, viele abwechslungsreiche Aufgaben und vieles mehr. Ein besseres Rollenspiel gab es 2015 nicht. Knapp 200 Stunden habe ich in diesen Titel investiert und bereue keine einzige Sekunde. Hut ab CD Project RED.

Ansonsten waren viele Titel bei, die mir sehr gut gefielen, aber kein absolutes Highlight gewesen sind. Batman Arkham Knight war ein solider Serienableger, Assassin’s Creed Syndicate bot das, was man sich von der Reihe erwartet und auch Destiny rotierte durch The Taken King einige Stunden bei mir im Laufwerk.

Ein potentielles Game of the Year von mir konnte ich leider noch nicht zocken und fehlt daher in meiner Aufzählung. Ich bin ein riesengroßer Fan der Souls-Reihe und daher ist Bloodborne bei mir natürlich ganz oben auf dem Zettel. Leider kam ich noch nicht dazu diesen Titel zu spielen, weil ich erst spät an eine PlayStation 4 gekommen bin. Der Titel wird allerdings definitiv noch nachgeholt. Gleiches gilt für Xenoblade Chronicles X. Der Vorgänger war eines der besten Japan-Rollenspiele der letzten Jahre und auch Chronicles X scheint alles richtig zu machen, doch wegen einer fehlenden Wii U konnte ich leider noch nicht selber Hand anlegen.

Meine größte Freude gilt allerdings dem kommenden Jahr. Als Fan von (Japan-) Rollenspielen freue ich mich wie ein frischpaniertes Schnitzel auf Titel wie Dark Souls 3, Star Ocean 5, Kingdom Hearts 3, NieR 2, Persona 5, One Piece Burning Blood, Tales of Berseria und falls sie es rechtzeitig schaffen sollten natürlich auch auf Ni No Kuni 2. Das Remake zu Final Fantasy VII will ich an dieser Stelle nicht direkt nennen, denn bisher macht sich bei mir eher Angst als Vorfreude breit. Aber lassen wir uns doch einfach überraschen!

Mike

2015 war meiner Meinung nach, ein großartiges Jahr für Gamer!

Ohne Zweifel war The Witcher 3: Wild Hunt mein absolutes Highlight dieses Jahr. Dieses Spiel hat neue Mäßstäbe im Rollenspiel-Genre gesetzt und selten hat mich eine Spielwelt so gefesselt, wie in diesem Game. Seit November bin ich nun in Fallout 4 unterwegs und ich bin mir sicher, dass ich auch noch nach den Feiertagen im Ödland unterwegs sein werde. Alleine der Ausbau der Festungen beschäftigt mich oft mehrere Stunden…

Mein Überraschungshit des Jahres 2015 ist eindeutig Rainbow Six: Siege. Wir zocken das Game fast täglich und es macht mir immer mehr Spaß. Im Team zu agieren und gemeinsam die Gegner auszuhebeln, beziehungsweise abzuwehren, macht einfach unglaublich viel Spaß und der Adrenalinpegel ist immer auf Anschlag.

Im August konnten wir auf der gamescom wieder den aktuellen Stand der VR-Brillen (HTC Vive, Oculus Rift und Playstation VR) antesten und waren hellauf begeistert. Vor allem HTC Vive bietet ein dermaßen intensives VR-Erlebnis, dass ich es kaum mehr erwarten kann, mich in virtuellen Welten zu verlieren. Ich bin sehr gespannt, was da nächstes Jahr auf uns zukommt.

Torge

2015, es war eine schöne Zeit mit dir, aber wir haben eine Neue…
Das war es also mit dem Spielejahr, es gab viele Höhen und auch viele Tiefen. Fangen wir mit meinen Highlights an:

So wie bei vielen anderen auch, gehört The Witcher 3 zu meinen Favoriten des Jahres 2015. Als Rollenspielfan kam man an diesem Titel einfach nicht vorbei, und das zu Recht. Zu dieser Kategorie zähle ich auch Fallout 4, welches mich viele Stunden gefesselt und amüsiert hat.
Zu den etwas weniger offensichtlichen Highlights meines Jahres gehört Beispielsweise Mad Max. Trotz der mittelmäßigen Kritiken, hat mich die postapokalyptische Welt in Ihrer tristen Schönheit und ihrer brutalen Verrücktheit über einen langen Zeitraum gut unterhalten.

2015 war außerdem das Jahr von Star Wars. Im Zuge des neuen Kinofilms lief die Werbemaschinerie bereits Monate vorher auf Hochtouren. Auch die Videospielindustrie ließ sich diesen Hype nicht entgehen, so kamen einige Spiele der Marke Star Wars auf den Markt. Für mich hat sich auf diesem Gebiet eine überraschende Wendung ergeben: Auf der Gamescom 2015 war klar Battlefront mein Favorit unter den Star Wars spielen. Im Endeffekt hat Disney Infinity 3.0 bei mir das Rennen gemacht. Die Figuren sind sehr schön und zieren das Regal eines jeden Fans. Und obwohl für Kinder gemacht, kann man viele spaßige Stunden damit verbringen. Selbst das Handyspiel Galaxy of Heroes rangiert in meiner Gunst noch vor Battlefront.

Womit wir auch bei meinen persönlichen Flops des Jahres wären. Außer dem oben genannten Battlefront, gehört auch noch Project Cars für mich in diese Kategorie. Trotz der guten technischen Seite des Spiels, konnte es mich kaum wieder an die Konsole ziehen, die Langzeitmotivation war für mich einfach nicht vorhanden.

Auch viele Spiele des Vorjahres waren immer wieder in meiner Konsole. Diablo 3, Destiny und vor Allem auch GTA 5. Diese wollte ich in meinem Rückblick nicht außen vor lassen. Ich denke, dass Jahr 2016 wird es schwer haben, denn wir haben viele tolle Spiele gesehen, die ich hier gar nicht alle aufzählen kann. Kaum einen Kauf musste ich bereuen und das ist immer ein gutes Zeichen. Ich freue mich auf ein neues Spielejahr und wünsche euch allen frohe Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2016!

Stefan

Die ‚großen‘ Highlights des Jahres sind hinlänglich besprochen, Cities:Skylines und Fallout 4 führen auch bei mir die „meistgespielt“-Liste an und werden sicher auch 2016 noch die CPU-Temperatur hochtreiben.

Unerwartet hat sich jedoch Adventure Capitalist auf meinem Smartphone als echter Akkukiller herauskristallisiert. Auf den ersten Blick bloß ein weiterer Ableger aus dem klick-hier-und-warte-oder-kauf-doch-100-Goldmünzen-für-9.99€-Genre, entpuppt es sich als selbstironische Konsumkritik, die auch noch massenhaft mit Zitaten aus der Popkultur daher kommt, etwa wenn W.W. Heisenbird als neuer Manager die Autowaschanlage übernimmt.

Dankenswerterweise kann ich nicht nachvollziehen, wie viele Stunden ich tatsächlich mit dem digitalen Turbokapitalismus verbracht habe – die Konsequenz müsste wohl die sofortige Deinstallation sein. Ganz kurz sei hier noch von der mittlerweile auf Steam verfügbaren PC-Variante abgeraten, die nicht mit den gleichen Erweiterungen wie die Versionen auf Android und iOS versorgt wird.

Welche düsteren Absichten Square Enix und Microsoft Studios im Schilde führten, als sie den Entschluss trafen, Rise of the Tomb Raider nur 3 Tage nach dem Release von Fallout 4 heraus zu bringen, wird wohl auf ewig ihr Geheimnis bleiben. Dies war sicherlich nicht außerordentlich förderlich für die Verkaufszahlen eines Spiels, das reihenweise gute Bewertungen eingefahren hat, jedoch vom Fallout-Hypetrain schlichtweg überrollt wurde. Die zeitlich begrenzte Exklusivität auf der Xbox One hat zu den niedrigen Verkaufszahlen ihr Übriges getan. Hoffentlich findet Lara Croft die ihr gebührende Anerkennung, wenn sie im kommenden Jahr ihre Präsenz zunächst auf dem PC und im Weihnachtsgeschäft 2016 auch auf der Playstation 4 ausweiten kann.

Sehnsüchtig erwarte sicher nicht nur ich eine offizielle Neuankündigung aus dem Hause Rockstar Games. Vielleicht sehen wir ja einen neuen Ableger aus der Red Dead-Reihe? Und was ist eigentlich aus dem Thema Story-DLC für GTA V geworden? War da nicht mal was?

Das Jahr abgerundet hat für mich und Millionen andere Hobbyspediteure die Ankündigung, dass der meditative American Truck Simulator bereits am 3. Februar erscheinen wird. Hey, nur noch 43x schlafen!

Wie war das Jahr 2015 für euch? Was waren eure Highlights? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! Das gesamte RebelGamer-Team wünscht euch schöne Feiertage, einen guten Rutsch und ein gesundes, erfolgreiches und episches (Gaming-)Jahr 2016!

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