„Neuer“ Coop-Modus fĂŒr Firewatch ist ziemlich Old School

Firewatch 6

In den einsamen WĂ€ldern der Two Forks-Region fiel die Orientierung bislang nicht schwer. Ein Klick auf den „Show Location on Map“-Button und die Position des Hauptcharakters Henry wird zuverlĂ€ssig eingeblendet. Jetzt zieht Entwickler Campo Santo den Schwierigkeitsgrad mit optional herunterladbaren Karten zum Ausdrucken jedoch etwas an.

Mit einer fleckenlosen und einer abgenutzten Version der Karte könnt ihr nun einen Freund als Begleiter vor dem heimischen Bildschirm rekrutieren. Euer Kompass und die OrientierungskĂŒnste eures Helfers ersetzen den ‚Google Maps-Modus‘, den man aus vielen modernen Spielen kennt. Im Gegenzug wird das GefĂŒhl der Fremdheit in einer unbekannten Umgebung verstĂ€rk, da ihr euch jetzt noch leichter in der Wildnis verlaufen könnt.

Sich nur auf Karte und Kompass verlassen zu können erinnert mich stark an meine ersten Gehversuche in DayZ, die von scheinbar endlosem Herumirren im entlegenen Chernarus geprĂ€gt waren. Jetzt kann man wenigstens andere dafĂŒr verantwortlich machen, wenn man sich mal wieder verlaufen hat.

Stellt sich nur noch die Frage, ob die dauernde Kommunikation mit einem zusĂ€tzlichen Helfer neben eurer Vorgesetzten Delilah nicht eure Spielerfahrung trĂŒbt. Schließlich ist eine der StĂ€rken von Firewatch die Vermittlung eines GefĂŒhls der Einsamkeit in der Abgeschiedenheit der Wildnis Wyomings. Das Spiel hat seine stĂ€rksten Momente gerade dann, wenn mal keine andere Stimme zu hören ist und der Spieler nur die GerĂ€usche seiner Umgebung wahrnimmt.

Das denken wir:
Ein schöner optionaler Fanservice fĂŒr gesellige Gamer.

Kommentar verfassen