„Neuer“ Coop-Modus für Firewatch ist ziemlich Old School

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In den einsamen Wäldern der Two Forks-Region fiel die Orientierung bislang nicht schwer. Ein Klick auf den „Show Location on Map“-Button und die Position des Hauptcharakters Henry wird zuverlässig eingeblendet. Jetzt zieht Entwickler Campo Santo den Schwierigkeitsgrad mit optional herunterladbaren Karten zum Ausdrucken jedoch etwas an.

Mit einer fleckenlosen und einer abgenutzten Version der Karte könnt ihr nun einen Freund als Begleiter vor dem heimischen Bildschirm rekrutieren. Euer Kompass und die Orientierungskünste eures Helfers ersetzen den ‚Google Maps-Modus‘, den man aus vielen modernen Spielen kennt. Im Gegenzug wird das Gefühl der Fremdheit in einer unbekannten Umgebung verstärk, da ihr euch jetzt noch leichter in der Wildnis verlaufen könnt.

Sich nur auf Karte und Kompass verlassen zu können erinnert mich stark an meine ersten Gehversuche in DayZ, die von scheinbar endlosem Herumirren im entlegenen Chernarus geprägt waren. Jetzt kann man wenigstens andere dafür verantwortlich machen, wenn man sich mal wieder verlaufen hat.

Stellt sich nur noch die Frage, ob die dauernde Kommunikation mit einem zusätzlichen Helfer neben eurer Vorgesetzten Delilah nicht eure Spielerfahrung trübt. Schließlich ist eine der Stärken von Firewatch die Vermittlung eines Gefühls der Einsamkeit in der Abgeschiedenheit der Wildnis Wyomings. Das Spiel hat seine stärksten Momente gerade dann, wenn mal keine andere Stimme zu hören ist und der Spieler nur die Geräusche seiner Umgebung wahrnimmt.

Das denken wir:
Ein schöner optionaler Fanservice für gesellige Gamer.