No Man’s Sky: Balancingprobleme erwünscht

Wie sich Sean Murray, Mitglied des Entwicklerteams des im Juni erscheinenden No Man’s Sky in einem Gespräch mit PCGAMER entlocken ließ, wird der nächste Titel von den Machern der Abenteuer von Joe Danger keine größeren Probleme mit dem Balancing vorweisen. Diese werden grundsätzlich einfach hingenommen. Sie werden sogar als Bereicherung des Gameplays angesehen:

„Ich weiß, dass das schlecht klingt, aber es wird mit Sicherheit Planeten geben, die die Balance [des Spiels] zerstören, so dass ein Spieler eine Möglichkeit finden wird schnell reich zu werden. Und ich finde das ist irgendwie cool. Ich denke daraus entsteht eine Geschichte, und derjenige kann dann darüber erzählen. Denn jeder Spieler beginnt auf einem anderen Planeten, und jemand kann loslegen und eine unglaublich seltene Technologie entdecken, direkt vom Start weg. Und das ist irgendwie schön. Und dann wird es seine Quest, diese [Technologie] zu entwickeln und man kann sich dann online darüber unterhalten und andere werden dann sagen: „OMG, danach suchen wir alle schon so lange!“ Jemand könnte sagen: „Ich suche seit Monaten und kann das einfach nicht finden. Und ich hasse dich jetzt.“

Hintergrund der Entscheidung die Spieler den Unwägbarkeiten des Universums zu überlassen, könnte die schiere Größe der prozedural generierten Spielwelt sein. Murrays Einschätzung nach werden 99,9% der Galaxie in der No Man’s Sky spielt niemals von einem menschlichen Auge erblickt werden. Was auch verständlich erscheint, wenn man in Betracht zieht, dass wir es mit ungefähr 1,8 Trillionen Planeten zu tun bekommen. 1 Trillion ist übrigens 1 Million x 1 Million x 1 Million. Wir reden hier von 18 Nullen hinter einer 1. So wird ein potentielles Eingreifen in das Balancing seitens der Entwickler schnell zur Sysiphos-Aufgabe.

Das denken wir:

Will man uns hier etwa nicht vorhandenes Balancing als Feature verkaufen?