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Linux: Warum ich das freie Betriebssystem liebe und gerne nutze
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Dezember 24, 2013 in Featured, News, Specials von Mike

Mike

Tux Linux

Ich habe mich selber lange dagegen gewehrt, doch eines Tages habe ich dann doch den Schritt gewagt – ich habe Linux auf meinem Rechner installiert. Die Rede ist vom freien Betriebssystem, das auf dem Linux-Kernel basiert und gerüchteweise nur von Nerds, Informatikern und sonstigen Freaks benutzt wird. Viele denken in erster Linie an eine Konsole, wie zu DOS-Zeiten, in der man mit kryptischen Befehlen arbeitet. Ich möchte euch in diesem Artikel kurz erklären, warum ich Linux verwende und das Betriebssystem in Zukunft auch für Gamer immer interessanter wird.

Vorab ein paar grundlegende Informationen. Es gibt nicht “DAS” Linux Betriebssystem, sondern viele unterschiedliche Distributionen. Distributionen sind eine Kollektion verschiedener Software-Lösungenn. So gibt es beispielsweise OpenSUSE, Ubuntu, Linux Mint und viele mehr. Viele bieten eine Windows-ähnliche Oberfläche und haben meist einige Programme, wie beispielsweise LibreOffice, vorinstalliert. Man muss also nicht nur mit Konsolenbefehlen arbeiten, diese bieten aber oft einige Vorteile. Diese Distributionen stehen kostenlos zum Download zur Verfügung, somit entfällt eine teure Anschaffung, wie dies bei Windows oder Mac OS X der Fall ist. Für Einsteiger kann ich vor allem Linux Mint empfehlen, ich nutze diese Distribution selber.

Da die meisten Games nicht für Linux verfügbar sind, ist es empfehlenswert, eine Installation neben Windows durchzuführen. Am einfachsten funktioniert dies, wenn Windows bereits installiert ist und man Linux neben dem Microsoft Betriebssystem installiert. Dann kann man beim Booten des Rechners in einem Auswahlmenü wählen, welches Betriebssystem starten soll. Eine andere Alternative ist die Verwendung von Windows innerhalb von Linux – mit einer virtuellen Maschine. Dabei reicht aber meist die Leistung für anspruchsvolle Grafikanwendungen nicht aus. Übrigens: Im Internet findet man zu jeder Distribution genügend Installationsanleitungen.

Welche Vorteile bringt aber nun die Verwendung von Linux? Linux ist um einiges sicherer als beispielsweise Windows. Dies hat diverse Gründe. So werden die Zugriffsrechte in Linux deutlich strenger unterteilt und eingehalten. Im Vergleich zu Windows gibt es sozusagen keine Viren und Würmer, die den Computer befallen können, die Verwendung einer Firewall ist in den meisten Anwendungsfällen obsolet. Da der Quellcode von Linux offen zugänglich ist, kann ihn jeder einsehen und bearbeiten, wodurch Sicherheitslücken schneller entdeckt werden. Ich persönlich fühle mich beim täglichen Gebrauch dadurch wirklich „sicherer“.

Problematisch gestaltet sich die Verwendung einiger Treiber unter Linux, da hat Windows klar die Nase vorne. Nicht jede Hardware wird standardmäßig unter Linux funktionieren, da muss man oft selber Hand anlegen. Gleiches gilt für viele beliebte Programme, wie beispielsweise Adobe Photoshop, MS Office und viele mehr. Diese werden in Linux nicht unterstützt und müssen entweder über eine virtuelle Maschine mit Windows-Betriebssystem oder via Wine verwendet werden.

Wer unter Linux zocken will, hat durch die Internet-Vetriebsplattform Steam heutzutage eine größere Auswahl an kompatiblen Games – als es noch vor ein paar Jahren der Fall war. Meine Steam-Bibliothek beinhaltet mittlerweile 32 Titel, die unter Linux laufen. Valve hat sowieso ein spezielles Interesse an der Verwendung von Linux zum Zocken. Die Firma entwickelt eigene Spielekonsolen, die sogenannten Steam Machines, die auf SteamOS basieren. SteamOS ist ein hauseigenes Betriebssystem, das auf Linux basiert, und nur für Games entwickelt wird. Damit wird die Verbreitung von Videospielen unter Linux einen großen Sprung nach vorne machen und in Zukunft werden mit Sicherheit immer mehr Spiele darauf portiert oder entwickelt. Man kann sich das wie eine Windows Version vorstellen, die nur für Gamer entwickelt wurde. Meiner Meinung nach eine wirklich geniale Idee. Ich bin auf das Endresultat von SteamOS wirklich sehr gespannt.

Wer jetzt Lust bekommen hat, kann Linux mit einem Live-System gefahrlos testen. Ein Live-System ist ein Betriebssystem, das auf DVD oder einem USB-Speicher installiert wird. Der Vorteil ist, dass das Betriebssystem somit ohne Installation direkt von dem Medium gestartet und getestet werden kann. Eine solche Live-CD wird ins Laufwerk eingelegt und kann direkt beim Booten gestartet werden. Dann wird ein virtuelles Abbild der Linux-Distribution gestartet und ihr könnt das Betriebssystem ohne Installation und sonstige Veränderungen testen. Im Internet findet ihr massig Anleitungen wie man solch eine Live-CD für die jeweilige Distribution erstellt.

Mein Fazit:
Ich verwende Linux, da ich mich damit einfach sicherer fühle und mehr Kontrolle über mein Betriebssystem habe. Linux ist kostenlos und wird in vielen Distributionen angeboten, so dass ich mir diejenige aussuchen kann, die meinen Anforderungen am besten entsprechen. Da die meisten Games aktuell nur unter Windows laufen, führt der Weg an einer parallelen Installation leider nicht vorbei. Durch SteamOS und die Steam Machines könnte Linux in Zukunft im Gaming-Bereich einen deutlichen Sprung nach vorne machen. Ein Betriebssystem speziell für Games entwickelt, gibt es nicht alle Tage. Somit verwende ich zum Surfen und Schreiben Linux und wechsle zum Zocken auf Windows.

Bildquelle: Wikimedia

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ROCCAT Kone Pure Color Phantom White im Test
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Dezember 22, 2013 in Featured, News, Specials von Mike

Mike

ROCCAT Kone Pure Color Phantom White

Fast pünktlich zu Weihnachten beschert uns ROCCAT ein besonderes Schmankerl: eine limitierte ROCCAT Kone Pure Color in der Variante Phantom White. In unserem Testcenter ist ein solches Exemplar aufgeschlagen und wir verraten euch, ob sich der Kauf der Maus lohnt.

Ich glaube von der Gaming-Maus Kone Pure aus dem Hause ROCCAT dürfte jeder schon mal gehört haben – schließlich wurde diese ja bereits vielfach ausgezeichnet. Vor fünf Jahren erschien die erste Kone-Maus und seitdem wurden viele erfolgreiche Ableger der Kone-Serie veröffentlicht. Die Pure Color-Reihe gibt es bisher in den Varianten Inferno Orange, Polar Blue und Hellfire Red. Zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft dürfen wir uns nun über die heiß ersehnte Farbvariante Phantom White freuen. Die weiße Variante besticht nicht nur das gewohnt gute Design der Kone-Serie, sondern auch durch den neuen schneeweißen Look.

ROCCAT Kone Pure Color Phantom White 5

Bevor wir zur Maus kommen, muss ich zuerst die geile Verpackung der Kone Pure Color loben – das kommt auch nicht alle Tage vor. Die sehr stylische und hochwertige Box zeigt vorne die wichtigsten Features der Maus und an der Seite einen coolen ROCCAT-Schriftzug. Der vordere Teil kann aufgeklappt werden, wodurch man einen Blick auf die enthaltene Maus werfen kann. Allein dadurch wirkt das ganze Produkt schon im Vorfeld sehr hochwertig.

Die Maus sieht wirklich sehr stylisch aus und macht einen hervorragenden Eindruck. Die Gummi-ähnliche Soft-Touch Oberfläche sorgt für einen angenehmen Grip, wodurch die Maus somit sehr griffig in der Hand liegt. Auf der Oberfläche der Maus befindet sich ein großes ROCCAT-Logo, das man in 16,8 Millionen Farben leuchten lassen kann – da sollte für jeden der richtige Farbton dabei sein. Zusätzlich kann man diverse Leucht-Effekte einstellen, wie beispielsweise „Breathing“ – eine Art Atmen der Beleuchtung – oder eine Farbrotation.

ROCCAT Kone Pure Color Phantom White 3

In der Maus steckt ein 8200 dpi Pro-Aim R3 Laser Sensor, wie schon beim preisgekrönten Vorgänger. Hochwertige Omron® Switches und die bekannten Features Easy-Shift[+]TM, Easy-Aim und ROCCAT TalkTM sind auch mit an Bord. Genauere Details zu den Features und technischen Spezifikationen, sind im Verlauf und am Ende dieses Artikels zu finden.

Die ROCCAT Kone Pure Color ist im Gegensatz zur Originalversion der ROCCAT Kone nur noch 91% so groß wie der Vorgänger. Vor allem Spieler mit etwas kleineren und schmäleren Händen dürfen sich über diesen Aspekt freuen. Für meine Begriffe liegt die Kone Pure wirklich sehr gut in der Hand und ich würde meine Hände nicht als klein oder schmal bezeichnen. Somit sollten auch Leute mit etwas größeren Händen, keine Probleme bei der Bedienung der Maus haben.

ROCCAT Kone Pure Color Phantom White 4

Durch den integrierten 8200 dpi Pro-Aim R3 Lasersensor der Kone Pure werden schnelle Mausbewegungen verzögerungsfrei verarbeitet. Mithilfe der implementierten Tracking & Distance Control Unit (TDCU) kann man die Intensität des Sensors festlegen und so die Empfindlichkeit der Maus an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Im Inneren der Maus arbeitet ein 72 Mhz Turbo Core V2 Prozessor, der die Funktionen und Einstellungen der Maus latenzfrei bereitstellen kann.

Die „weltweit fortschrittlichsten Schalterkomponenten“ von Omron® sorgen für eine präzise Erfassung und Verarbeitung von jedem Tastendruck. Um alle selbst erstellten und vordefinierten Makros und Profile auf der Maus speichern zu können, ist ein 576 kB On-Board Speicher verbaut.

Die Maus besitzt ein 2D-Mausrad, sowie sieben voll programmierbare Tasten. Diese sind allesamt gut erreichbar und wirken sehr hochwertig. Es klappert nichts und alle Tasten haben einen sehr guten Druckpunkt. Die hauseigene ROCCAT™ Easy-Shift[+]™ Technologie ermöglicht die doppelte Belegung der Maustasten und des Mausrades. Die Easy-Shift[+] Taste befindet sich auf der linken Seite der Maus (die hintere der beiden dort befindlichen Tasten). In der Funktionalität ähnelt diese der Shift-Taste der Tastatur. Hält man die Easy-Shift[+] Taste gedrückt, erhalten alle anderen Tasten eine andere Funktion, die mit der Treibersoftware definiert werden kann.

ROCCAT liefert eine Treibersoftware mit, mit der man alle Tasten konfigurieren und programmieren, sowie weitere Einstellungen an der Maus vornehmen kann. Die Software wirkt auf den ersten Blick sehr unübersichtlich, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase kann man aber relativ schnell alle benötigten Einstellungen vornehmen. Diese Software wird nicht per CD mitgeliefert, sondern muss von der offiziellen Website heruntergeladen werden. Der Download ist ungefähr 24 MB groß.

Roccat Kone Pure Treiber Menü

Produktfeatures:

  • VOLLJUSTIERBARER 8200DPI PRO-AIM (R3) SENSOR mit 41 DPI Einstellungsschritten, von 200 bis 8200
  • ROCCAT™ CLICK MASTER Switch Tech powered by Omron©
  • EASY-SHIFT[+]™ BUTTON DUPLICATOR mit Easy-Aim + Easy-Wheel Funktion
  • 32-BIT TURBO CORE V2 PROCESSOR Ultra-schnelle Rechengeschwindigkeit
  • TRACKING & DISTANCE CONTROL UNIT ultimatives Tracking; minimiert den Pick-Up-Flight
  • 576 KB ON-BOARD MEMORY speichere 5 Game Profile inkl. Makros
  • 16,8 MILLION-COLOR LICHT-SYSTEM einstellbare Farben und Effekte
  • 7 MAUSTASTEN + SOLIDES 2D TITAN WHEEL programmierbar, voreingestellte Hauptfunktionen
  • SOFT-TOUCH OBERFLÄCHE höchster Komfort für lange Gaming-Sessions
  • ROCCAT™ TREIBER + MAKRO MANAGER inkl. vorgefertigter Makro Presets für Games & Apps
  • ROCCAT™ ACHIEVEMENTS DISPLAY erhebt Statistiken und vergibt Auszeichnungen

Technische Spezifikationen:

  • Pro-Aim Laser Sensor R3 mit bis zu 8200 dpi
  • 1000 Hz Polling Rate
  • 1 ms Reaktionszeit
  • 12000 fps, 10.8 Megapixel
  • 30G Beschleunigung
  • 3.8m/s (150ips)
  • 16-bit data channel
  • 1-5mm Lift off distance
  • Tracking & Distance Control Unit
  • 72MHz Turbo Core V2 32-bit Arm based MCU
  • 576kB interner Speicher
  • Zero angle snapping/prediction
  • 1.8m stoffüberzogenes USB-Kabel


Abmessungen der Maus:

Maximale Breite 7cm x maximale Länge ca. 12cm

Gewicht:
ca. 90g (plus Kabel)

Systemanforderungen:

Windows® XP/Windows Vista® 32/64-bit/Windows® 7 32/64-bit
Windows® 8 / Windows® 8 Pro
USB 2.0 Anschluss
Internetverbindung (zur Treiber-Installation)

Lieferumfang:
ROCCAT™ Kone Pure – Core Performance Gaming Mouse
Quick-Installation Guide

Die ROCCAT Kone Pure Color ist für 69,99 Euro (unverbindliche Preisempfehlung) im Handel erhältlich.



Unser Fazit:

Die Kone Pure Color ist wirklich ein schönes Stück Hardware, das man sich als Gamer bedenkenlos zulegen kann. Eine hochklassige Verarbeitung, viele individuelle Anpassmöglichkeiten und hohe Präzision in Spielen sprechen eindeutig für diese Maus. Abgesehen davon ist die Maus durch das stylische Design ein absoluter Hingucker. Schade ist nur, dass die Kone Pure Color kein 3D-Mausrad hat und man die Maus nicht mit Gewichten modifizieren kann. Der Treiber der Maus wird leider auch nicht mitgeliefert. Durch die kleinere Bauweise ist die Maus nicht für Leute mit sehr großen Händen geeignet, für alle anderen kann ich aber eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

Unsere Wertung:RebelGamer-State-of-Decay-Wertung

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ROCCAT Power-Grid im Test: Kostenlose App zur PC-Steuerung
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Dezember 5, 2013 in Featured, News, Specials von Mike

Mike

Roccat Power Grid

Ich bin selber im Besitz einer Gaming-Tastur mit Display und finde die dort angezeigten Informationen – wie etwa die aktuelle Uhrzeit oder spielspezifische Anzeigen – sehr praktisch. Nicht jeder verfügt über so eine Tastatur und die Möglichkeiten der Display-Anzeigen sind natürlich auch stark eingeschränkt.

Genau hier setzt eine neue Software von ROCCAT an: Power-Grid ist eine kostenlose App für Android- und iOS-Geräte, mit der man den eigenen PC samt Spiele steuern kann. Klingt nicht nur simpel und genial, sondern ist es auch. Wenn man bedenkt, dass das Smartphone oder Tablet in den meisten Fällen wohl sowieso vor euch auf dem Schreibtisch liegt, warum sollte man dieses zusätzliche Display nicht als erweiterte Anzeige nutzen?

Roccat Power Grid 2

Um Power-Grid nutzen zu können, muss eine Host-Software auf dem Windows-Rechner und die kostenlose App aus dem jeweiligen App-Store installiert werden. Nach einer kostenlosen Registrierung bei ROCCAT, müssen nur noch beide Geräte miteinander gepairt werden und schon steht die Verbindung. Dies erledigt das Programme automatisch per Knopfdruck, sofern sich beide Geräte im gleichen WLAN-Netz befinden. Die Kommunikation zwischen der App und dem Programm auf dem Windows-PC läuft nur über WLAN, ohne WLAN funktioniert Power-Grid nicht.

Der ROCCAT Power-Grid Launcher auf dem Windows-Rechner bietet viele Einstellungsmöglichkeiten und wirkt auf den ersten Blick etwas unübersichtlich. Bereits nach einer kurzen Einarbeitunsgzeit hat man aber die meisten Funktionen und Einstellungen des Programms verinnerlicht.

Roccat Power Grid PC 1

Die wohl wichtigste Funktion ist die Konfiguration der sogenannten Grids. Die Grids sind die Anzeigeflächen auf dem Smartphone oder Tablet. Was ihr also dort am PC konfiguriert, wird genau so am mobilen Endgerät angezeigt. Vorinstalliert ist beispielsweise die Grid „System Stats“, welche die CPU-Auslastung, RAM-Belegung, Festplatten-Status oder der Prozessor-Temperatur anzeigt.

Im „Incoming Center“ können wir Nachrichten aus verschiedenen Quellen, wie beispielsweise Facebook, RSS-Feed, Skype, Teamspeak, Twitter oder unserem E-Mail Account anzeigen lassen. Vor allem für die Statusanzeigen von Teamspeak finde ich das sehr nützlich. So habe ich auch im Spiel immer im Auge, wer den Server oder Channel betritt oder verlässt.

Roccat Power Grid Smartphone 3

„Sound Control“ ist ebenfalls eine vorkonfiguriertes Grid, mit der man diverse Soundeinstellungen vornehmen kann. Es werden alle Programme und Quellen aufgelistet und auf diesem Weg lassen sich individuelle Lautstärke-Einstellungen vornehmen. Somit kann im Spiel mühelos Teamspeak leiser, der Sound im Game lauter und das Mikrofon stumm gestellt werden. Das Ganze funktioniert ohne einen Wechsel auf den Desktop und klappt einwandfrei – das ist richtig geil!

Man kann entweder selber neue Grids erstellen oder man greift auf eine Anzahl von weiteren vorkonfigurierten Grids aus dem Grid Store zu. Dort werden unter anderem Grids zu Spielen wie League of Legends, Dota 2, Minecraft, Skyrim und Counter-Strike angeboten.

Roccat Power Grid 3

Am Beispiel von Skyrim hat man somit Schnellzugriffe auf Funktionen wie die Karte, das Tagebuch oder kann das Inventar öffnen. Dies erinnert an die Funktionstasten vieler Tastaturen, die mit bestimmten Funktionen belegt werden können. Nur habt ihr mit Power-Grid eine zusätzliche grafisch ansprechende Anzeige dafür, das kann kaum eine Gaming-Tastatur.

Übrigens: Die Grids im Store sind allesamt kostenlos.

Unser Fazit:
Power-Grid hat mich echt begeistert. Endlich liegt mein Smartphone oder Tablet beim Zocken oder Arbeiten am PC nicht mehr sinnlos rum, sondern wird zu einer erweiterten Anzeige und Steuerungszentrale. Ich regele den Sound im Spiel, checke wer den Teamspeak-Server betreten hat, stoppe meine VLC-Audiowiedergabe und lese unseren RebelGamer RSS-Feed – und dazu muss ich nicht auf den Desktop wechseln. Da man sich eigene Grids erstellen kann, ergeben sich schier unendliche Konfigurationsmöglichkeiten. Da die Software kostenlos erhältlich ist, wüsste ich keinen Grund, warum man Power-Grid nicht ausprobieren sollte.

Unsere Wertung:
RebelGamer-ROCCAT-Power-Grid-Wertung

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PlayStation 4 im Test: Wie viel Next-Gen steckt in Sony‘s Konsole?
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November 29, 2013 in Featured, News, Specials von Mike

Mike

PS4 Konsole+Controller 2

Am 23. März 2007 kam die PlayStation 3 auf den Markt und knapp 6,5 Jahre später steht die vierte Konsolengeneration von Sony in den Startlöchern – die PlayStation 4. Am 29. November 2013 ist die Konsole für 399 Euro (UVP) im Handel erhältlich und wir konnten uns bereits vorab ein Review-Exemplar sichern. In unserem Text erfahrt ihr nun, ob sich die Anschaffung lohnt!

Im Kampf um die nächste Konsolengeneration hatte Sony schon zu Beginn die bessere Ausgangslage bei den Gamern, da Microsoft mit der Xbox One vielerorts Unsicherheit und Enttäuschung verbreitete. Durch Themen wie Online-Zwang, eine zweifelhafte Gebrauchtspiele-Strategie und Datenschutz schoss sich Microsoft bei vielen vorab ins Aus. Viele der problematischen Themen wurden zwar von den Redmondern wiederrufen, ein fahler Nachgeschmack blieb trotzdem zurück.

Die PlayStation 4 konnte hingegen meistens mit positiven Neuigkeiten punkten: Streaming auf die PS Vita, 100 Euro günstiger als die Xbox One, kein Online-Zwang und vieles mehr.

PS4 Konsole 3

Bevor wir uns an den Controller wagen, zuerst ein paar technische Daten zur PlayStation 4:

Prozessor: 8-Kern-CPU (64-Bit-AMD-Jaguar-Prozessor)
Grafikkarte: Radeon GPU, taktet mit 800 MHz und 18 Recheneinheiten
Arbeitsspeicher: 8 Gigabyte (GDDR5)
Festplatte: 500 Gigabyte HDD
Auflösung: 3840 x 2160 Pixel (4K Ultra HD)
Schnittstellen: Zwei USB 3.0 Ports, HDMI Ausgang, IEEE 802.11 b/g/n, Bluetooth 2.1, Ethernet (10BASE-T, 100BASE-TX, 1000BASE-T), 1x AUX (für die PlayStation Kamera), Toslink SPDIF (Audio)
Laufwerk: Blu-ray
Abmessungen: ca. 275 x 53 x 305mm (Breite x Höhe x Länge)
Gewicht: ca. 2,8 kg
Preis: 399,00 Euro (UVP)
Release: 29. November 2013

Das verbaute Blu-ray Laufwerk kann Blu-ray Discs mit sechsfacher und DVD-ROM’s mit achtfacher Geschwindigkeit auslesen.

Unterstütze Auflösungen der PS4 sind 480p, 720p, 1080i und 1080p. Unterstützung für 4K-Output bei Spielen ist nicht möglich, eine Unterstützung für Bild- und Video-Inhalten könnte später folgen. Technisch gesehen bestehen die Voraussetzungen 3D-Spiele mit der PS4 abzuspielen, aber keiner der Launch-Titel ist aktuell 3D-kompatibel.

Das PS4-System kann in horizontaler und vertikaler Position benutzt werden, ein Vertikal-Stand für knapp 20 Euro ist im Handel erhältlich. Außerdem wird es den „DualShock 4 Charging Cradle“ geben, mit dem zwei Controller gleichzeitig geladen werden können.

Alle PS4-Spiele müssen auf der Festplatte installiert werden um eine flüssige Spielerfahrung zu sichern. Bei einigen Spielen wird man allerdings nicht warten müssen, bis die Spieldaten vollständig gespeichert sind, bevor man das Game zocken kann, siehe den Punkt „Play As You Download“ weiter unten.

Sony hat bei der Konzipierung der PS4 auch an die Entwickler gedacht. So sollen sich Spiele für die PS4 nun deutlich leichter programmieren lassen. Shuhei Yoshida, Präsident der Sony Worldwide Studios, hatte selbst zugegeben, dass die Entwicklung der Spiele für die PS3 durch die komplexe Architektur der Konsole viel zu aufwendig ist.

PS4 Konsole 5

Die Festplatte der PS4 ist im Vergleich zur Xbox One nicht fest verbaut und kann somit gegen eine andere ausgetauscht werden. Verbaut ist eine 5400 SATA II Festplatte, diese kann durch eine andere Festplatte ersetzt werden, solange diese nicht dicker als 9,5 mm ist und mehr Platz als 160GB bietet. Es ist nicht möglich, durch extern angeschlossene Speichermedien, wie z.B. USB-Sticks oder USB-Festplatten, den Speicherplatz der PS4 zu erweitern.

Die 4K Ultra HD Auflösung findet nur bei Videos und Bildern Anwendung. Für Spiele in dieser Auflösung reicht die Leistung der Konsole laut Shuhei Yoshida nicht aus.

Die PS4 benötigt keine permanente Internetverbindung, jedoch muss beim ersten Start das System Software Update 1.50 heruntergeladen und die Funktion zum Abspielen von Blu-ray Discs und DVD-Filmen aktiviert werden. Kleine Information am Rande: Man kann mit der PS4 keine normalen Musik-CD’s abspielen. Auf der PlayStation 4 läuft OrbisOS als Betriebssystem – hier handelt es sich um ein auf FreeBSD 9 basierendes unixoides System, ähnlich dem der PS3.

PS4 Konsole 6

Das Streamen von Videos oder Filmen vom PC auf die PS4 über einen Medienserver oder DLNA wird nicht unterstützt. Schade, mit der PS3 war dies noch problemlos möglich.

Der sogenannte „Suspend Mode“ ermöglicht, dass der Inhalt des RAM-Speichers beim Ausschalten der Konsole nicht verloren geht. Dadurch muss die Konsole nicht komplett neu gestartet werden, sondern der Spieler kann im Game an der gleichen Stelle weiterzocken, an der er es beendet hat. Dieses Feature ist zum Launch der Konsole noch nicht verfübar und wird mit einem späteren System Update nachgereicht.

Die Playstation 4 läuft im Leerlauf sehr leise und ist aus mittlerer Entfernung kaum hörbar. Die Lüfter sind im Spielbetrieb deutlich lauter, die Lautstärke hält sich aber im Rahmen.

Im Folgenden die technischen Daten des Controllers:

Kommunikation: Bluetooth® Ver. 2.1 + DER
Gewicht: ungefähr 210 Gramm
Akku: Integrierter, aufladbarer Lithium-Ion-Akku (Spannung: 3,7 Volt ( Kapazität: 1000 mAH)
Äußere Abmessungen: 162 mm x 52 mm x 98 mm (Länge x Höhe x Breite)
Touchpad: 2-Punkt-Touchpad, Klickmechanismus, kapazitiv
Tasten/Funktionen:
• PS-Taste, SHARE-Taste, OPTIONS-Taste,
• Richtungstasten (Oben-Taste, Unten-Taste, Rechts-Taste, Links-Taste),
• Aktionstasten (Dreieck-Taste, Kreis-Taste, X-Taste, Quadrat-Taste),
• R1/L1/R2/L2/R3/L3, rechter Stick, linker Stick, Touchpad-Taste
Anschlüsse: USB (Micro-B), Erweiterungsanschluss, Stereo-Headset-Anschluss
Bewegungssensor: Sechs-Achsen-Sensorensystem (dreiachsiger Kreisel, dreiachsiger Beschleunigungssensor)
Weitere Features: Leuchtenleiste, Vibration, eingebaute Mono-Lautsprecher

Der Controller erinnert optisch noch etwas an den DualShock 3-Controller der PS3. Insgesamt ist der DualShock 4 jedoch ein bisschen kleiner, ergonomischer und handlicher, als seine Vorgänger. Die verbesserte Ummantelung sorgt für einen griffigere Oberfläche, welcher vor allem für schwitzige Hände deutlich festeren Halt bietet. Durch die abgerundeten L2- und R2-Tasten rutscht man an diesen deutlich seltener ab, wie dies bei den „alten“ Controllern der Fall ist. Die Analogsticks sind ebenfalls etwas kleiner, was aber eine präzisere Steuerung ermöglicht. Außerdem gibt es eine neue Touch-Steuerung und die Share-Taste.

Mithilfe des Share-Buttons können aufgenommene Gameplay-Videos, Gameplay-Screenshots oder Gameplay-Livestreams in Echtzeit gespeichert, hochgeladen und geteilt werden. Spielevideos können auf Facebook, Screenshots via Facebook und Twitter und Gameplay Livestreams über UStream und Twitch verbreitet werden. Die PS4 speichert permanent automatisch das aktuelle Gameplay im Hintergrund, bis zu maximal 15 Minuten bevor man die Share-Taste drückt. Solange die Share-Taste nicht gedrückt wird, wird nichts exportiert und auf der Festplatte gespeichert. Die Entwickler von Spielen können bestimmte Bereiche für Aufnahmen sperren.

An der Rückseite des Controllers befindet sich eine LED, die mehrere Funktionen hat. Eine der Hauptfunktionen der LED dient zur Positionsbestimmung des Spielers durch die PlayStation Move-Kamera, welche die genaue Position im Raum feststellt und jede Bewegung präzise erkennt und verarbeitet. Zusätzlich kann die LED dem Benutzer in Spielen wichtige Hinweise liefern, wie z.B. die Anzeige der Lebensenergie. Fällt diese auf ein kritisches Niveau, ändert sich die Farbe auf Rot. Der Lichtbalken kann nicht vom Benutzer ausgeschaltet werden, da er auch als Indikator dafür dient, ob der Controller eingeschaltet ist.
Auf der Vorderseite des DualShock 4 befindet sich das neue Touchpad. Dieses ermöglicht neuartige Eingabemöglichkeiten für Spiele. Es können zwei Finger gleichzeitig erkannt werden und durch die gut strukturierte Oberfläche können präzise Eingaben getätigt werden. Das Touchpad unterstützt, Drag & Drop, Schnippen und Multi-Touch-Eingaben und kann gedrückt werden. Dies wird in verschiedenen Spielen unterstützt, so kann man z.B. in Killzone: Shadow Fall via Touchpad Befehle an die Drohne geben.

PS4 Controller 1

Der verbesserter Vibrationsmotor sorgt außerdem für stärkere Vibrationen. Der verbaute Mono-Lautsprecher gibt Sound-Effekte im Spiel aus und an den integrierten Kopfhöreranschluss kann das mitgelieferte Mono-Headset oder das Headset der PS Vita angeschlossen werden.

Neu ist auch die Möglichkeit, den Controller am Windows-PC oder Mac zu benutzen. Momentan stehen zwar nur die Basisfunktionen des Controllers zur Verfügung, vielleicht kommen aber in Zukunft noch weitere hinzu.

Neben dem DualShock 4 können auch noch die Move-Controller der PS3 und Sony’s mobile Konsole, PlayStation Vita als Eingabegeräte verwendet werden.
Der neue DualShock 4 Controller wird nach dem Launch in zwei weiteren Farben Magma Red und Wave Blue verfügbar sein.

PS4 Controller 2

Der Lieferumfang der PS4 beinhaltet:

  • PlayStation 4 System mit integrierter 500GB Festplatte in der Farbe “Jet Black“.
  • DualShock 4 Wireless-Controller in der Farbe „Jet Black“
  • Mono-Headset für Sprachchat
  • Netzkabel (1,5 Meter lang)
  • HDMI-Kabel (2 Meter lang)
  • Micro USB-Kabel
  • PlayStation Plus: 14 Tage Nutzung ohne zusätzliche Kosten bei allen PS4-Systemen inklusive

Die Optik der PS4 kann mit den drei „S“ beschrieben werden: Schlicht, schlank und schwarz. Durch die markanten Linien entsteht ein stylisches und dennoch zeitloses Design. Die Konsole kann sowohl horizontal als auch vertikal aufgestellt werden. Die LED-Leiste in der Mitte der Konsole gibt Informationen über den Zustand der Konsole. Im Normalbetrieb leuchtet die LED-Leiste weiß, blaues Licht signalisiert, dass die Konsole gerade arbeitet. Positiv ist auch das integrierte Netzteil. Dies ist bei Xbox One und Wii U extern.

PS4 Menü 7

Die PlayStation 4 verfügt über ein komplett neues Menü mit dem Namen „PlayStation Dynamic Menu“, das individuell auf den Spieler abgestimmt wird. Statt der Cross-Media-Bar der PS3 wird nun ein Zwei-Ebenen-Modell verwendet. Diese Ebenen sind mit Untermenüs ausgestattet und alle Eingaben werden zügig verarbeitet.

Auf der oberen Ebene sind der PlayStation Store, die Social Features und Systemeinstellungen zu finden. Wie bei der PS Vita ist der PlayStation Store der PS4 in das Interface integriert. Somit entfällt das lästige Wechseln in den Store, wie man es von der PS3 kennt.

In der unteren Ebene werden nun mehrere große Kacheln für installierte Apps und Spiele, TV- und Videofunktionen, der Playroom, der Internetbrowser und die Bibliothek angezeigt.

Das Menü wirkt logisch aufgebaut und viele Menüpunkte können nun deutlich schneller erreicht werden. So gelangt man schneller zur Freundesliste oder kann seine Trophäen begutachten.

PS4 Spiele, die man noch nicht erworben hat, werden in einem einzigen Menüpunkt zusammengefasst, inklusive Informationen, wie einer Auflistung der Freunde, die das Spiel besitzen, Trailer, Add-ons und Live Feeds von Gamern, die das Spiel gerade auf der PS4 zocken.

In einem weiteren Menüpunkt, kann man den Punktestand seiner Freunde begutachten oder einen Live-Stream teilen. Dort werden auch Freunde vorgeschlagen, die momentan dasselbe Spiel spielen. So kann man leicht einem kooperativen Spiel beitreten und damit will Sony das Social Gaming vorantreiben. Es ist nicht möglich, seine Online-ID umzubenennen, aber man kann neben der Online ID von Freunden, deren echte Namen anzeigen zu lassen. Es ist auch möglich, das eigene Facebook-Foto als Profilbild im PSN zu verwenden.

PS4 Menü 5

Auch die „Let’s Player“ dürfen sich freuen, denn sie können nun Spiele kommentieren und die Aufnahmen direkt in Echtzeit auf das Smartphone oder Tablet übertragen. Der Upload von Bildern und kurzen Videos (bis zu 6 Minuten) auf Facebook und Twitter ist problemlos möglich. Das Hochladen auf YouTube wird aktuell noch nicht unterstützt.

Die PS3 blendet Einladungen zu Spielen oben rechts ein, die PS4-Invites werden nun ganz oben und deutlich sichtbarer eingeblendet. Neu ist auch das Multitasking, so dass man z.B. den Browser aufrufen kann ohne das laufende Spiel beenden zu müssen. Ein neuer Cross-Game-Chat wurde auch integriert, der ohne PS Plus Abo funktioniert.

Folgende Spiele sind zum Launch der PS4 entweder als Blu-ray oder als digitaler Download verfügbar:

  • Angry Birds Star Wars
  • Assassin’s Creed IV: Black Flag
  • Battlefield 4
  • Call of Duty: Ghosts
  • Contrast
  • DC Universe Online
  • Escape Plan
  • Escape Plan Collection
  • FIFA 14
  • Flower
  • Injustice: Gods Among Us Ultimate Edition
  • Just Dance
  • Killzone Shadow Fall
  • Knack
  • Lego Marvel Super Heroes
  • Madden NFL 25
  • NBA 2K14
  • NBA LIVE 14
  • Need For Speed Rivals
  • Putty Squad
  • Sound Shapes
  • Super Motherload
  • Trine 2: Complete Story
  • Resogun
  • Warframe
  • War Thunder

Gegen einen geringen Aufpreis kann man PS3-Spiele auf Disc oder in digitaler Form auch als digitale Version für die PS4 herunterladen. Hier einige Beispiele:

  • Assassin’s Creed IV Black Flag – 9,99 €
  • Injustice: Götter unter uns – Ultimate Edition – 9,99 €
  • Battlefield 4 – 9,99 €
  • NBA 2K14 – 14,99 €
  • Call of Duty: Ghosts – 9,99 €

Hier gibt es weitere Informationen dazu.

Killzone Shadow Fall

Unter den Launch-Titeln sind meiner Meinung nach aktuell eigentlich nur Killzone: Shadow Fall und Knack als nennenswerte Exklusivtitel zu nennen. Killzone: Shadow Fall hat uns nicht nur mit einer beeindruckenden Grafik überzeugen können, mehr dazu erfahrt ihr in unserem ausführlichen Test. Knack ist ein ganz nettes Familienspiel, das an Vorbilder wie Banjo Kazooie oder Crash Bandicoot anknüpfen will, dies aber leider nicht schafft. Das Spiel hätte großes Potential, hat dieses aber größtenteils verschenkt.

Das relativ magere Launch-Line-Up hängt wohl auch damit zusammen, dass erst kürzlich einige AAA-Exklusivtitel für die PlayStation 3 erschienen sind. Dazu zählen God of War: Ascension, The Last of Us oder bald auch Gran Turismo 6. Bis zum nächsten großen exklusiven Titel für die Next-Gen Konsole müssen wir wohl bis Februar 2014 warten, dann erscheint Infamous: Second Son.

Der Preis für PS4-Spiele variiert von Titel zu Titel und liegt bei ungefähr 60-70 Euro, so beträgt der UVP-Preis von Killzone: Shadow Fall 69,99 Euro. Digitale Titel werden günstiger angeboten und es gibt auch Free-to-Play Titel, die kostenlos spielbar sind, dafür aber zusätzliche Bezahlinhalte anbieten.
Es ist technisch möglich, dass PS3- und PS4-Spieler gemeinsam spielen können. Es liegt jedoch an den jeweiligen Spielentwicklern, dies zu implementieren.

PlayStation 4 Spiele sind nicht an Regionen gebunden und Disc-basierte Spiele können problemlos an Freunde ausgeliehen werden.

Leider kann man mit der PS4 standardmäßig keine PS3-Spiele abspielen. Sony plant aber den Internetdienst „PlayStation Cloud“. Dieser Dienst soll es erlauben, PS1-, PS2- und PS3-Spiele auf die Next-Gen Konsole zu streamen. „PlayStation Cloud“t soll Anfang 2014 in den USA starten. Ein Termin für Europa ist noch nicht bekannt.

Die PlayStation 4 hat keinerlei Sperren für gebrauchte Spiele, es gibt nur eine Ausnahme bei Software welche online genutzt wird. Hier gibt Sony die Verantwortung an die einzelnen Verleger, die festlegen, ob das gebraucht erworbene Spiel weiter online genutzt werden kann. Dies kennt man zum Beispiel von FIFA. Hier muss man pro Konsole einen eigenen Online-Pass aktivieren.

Während dem Download eines Patches kann man das Spiel weiterzocken, bei einigen Titeln kann aber auch die Netzwerk-Funktion deaktiviert werden. Zur Installation des Patches, muss das Spiel aber dann beendet werden.

Für Online Multiplayer Spiele ist – anders als bei der PS3 – eine PlayStation Plus Mitgliedschaft Pflicht. Für bestimmte Free-to-play Titel benötigt man keine PlayStation Plus-Mitgliedschaft, wie z.B. bei Blacklight Retribution, DC Universe Online und War Frame.

PS4 Menü 4

Neben der Möglichkeit für Online Multiplayer, bietet PS Plus jeden Monat – für die Dauer der Mitgliedschaft – Zugang zu verschiedenen Spielen für PS4, PS3 und PS Vita, exklusive PlayStation Store-Angebote und noch viel mehr. Eine PS Plus Mitgliedschaft bietet auch auf PS3- oder PS Vita-Systemen die genannten Vorteile.

Wer im Besitz einer PlayStation Vita ist, kann durch das Remote Play-Feature seine PS4-Titel auf dem Handheld zocken. Über Wi-Fi Access Points eines Local Area Networks können zahlreiche PS4-Titel auf dem 12 cm großen Bildschirm gespielt werden. Dies funktionierte schon mit der PS3, nun sind aber deutlich mehr Spiele kompatibel und die Latenz geringer. Empfohlen wird die Verwendung von PS4 und PS Vita im gleichen WiFi-Netzwerk.

Die offizielle PlayStation App ermöglicht die Verbindung zu Smartphones und Tablets. Dadurch kann man dann auch Second Screen Features nutzen. Es werden Android- als auch iOS-Geräte unterstützt. Mit der App ist es unter anderem möglich, mit Freunden zu chatten, deren Gameplay-Videos anzusehen und ihnen Tipps zu geben. Außerdem kann man mit der App PS4-Spiele kaufen, selbst wenn man unterwegs ist. Diese lassen sich dann direkt auf der PS4 downloaden.

PS4 Konsole 2

Besitzer einer langsamen Internetverbindung haben sich sicher oft genug über die vielen Spiele- und System-Updates der PS3 geärgert. Die PS4 enthält einen neuartigen Chip, durch den man Inhalte im Hintergrund oder sogar im Stand-by-Modus downloaden kann. So kann man beispielweise schon während des Downloads eines Games zocken.

“Play As You Download” ist eine neue Funktion des PS4-Systems, durch die der Zugriff auf Spiele, die aus dem PlayStation Store heruntergeladen werden, beschleunigt wird. Unterstützte Titel sind spielbar, nachdem der User einen Teil der Daten heruntergeladen hat, während der Rest des Spiels im Hintergrund weiter heruntergeladen wird. Alle Titel sind mit dieser Funktion kompatibel, einige Titel werden dieses Feature aber zum Launch nicht anbieten.

Die Größe des Downloads – bevor man das Game schon während dem Herunterladen spielen kann – variiert von Titel zu Titel. Ein Indikator auf dem Statusbalken des Downloads zeigt an, ab wann man das Spiel beginnen kann. Bei bestimmten Spiele – wie etwa bei Killzone: Shadow Fall – kann man außerdem auswählen, ob zuerst der Single- oder Multiplayer-Modus heruntergeladen werden soll.

Die neue PlayStation 4-Kamera – auch PS Eye genannt – ist der Nachfolger der PlayStation Eye für die PS3 und ist standardmäßig nicht im Lieferumfang der PS4 enthalten. Die Dimensionen der PlayStation-Kamera betragen ungefähr 186mm (Länge) x 27mm (Höhe) x 27mm (Tiefe), dabei wiegt sie 183 Gramm. Ähnlich wie Kinect kann durch das Dual-Kamera-System die Umgebung in der Tiefe aufgenommen werden. Die beiden Kameras können unabhängig voneinander verschiedene Aufgaben erledigen. So können beispielsweise mit einem Sensor Bewegungen erkannt werden, während die zweite Kamera ein Video aufnimmt. Beide Kameras arbeiten mit HD-Auflösung und 240 Bildern pro Sekunde. Des Weiteren sind vier Mikrofone mit jeweils vier Kanälen integriert. Damit können Geräusche räumlich zugeordnet und Rauschen unterdrückt werden. Somit kann die Kamera zur Gesten- und Sprachsteuerung, sowie zur Gesichtserkennung verwendet werden. Via Sprachbefehlen kann man Spiele starten oder Screenshots aufnehmen, ähnlich wie dies bei der Xbox One mit der mitgelieferten Kinect-Kamera funktioniert. Auf jeder PS4 ist THE PLAYROOM vorinstalliert. Damit kann man verschiedene Anwendungen in Kombination mit PlayStation-Kamera und DualShock 4-Controller bedient werden. Hier kann man unter anderem mit Robotern auf dem Bildschirm interagieren oder ein Air Hockey-Spiel zocken. Hier kann man die Form des Spielfelds durch Drehungen des Controllers ändern.

PS4 Kamera 1

Sony Network Entertainments Music Unlimited und Video Unlimited stehen bereits zum Launch zur Verfügung. Music Unlimited ist ein Cloud-basierter, werbefreier Musik Abo-Service. Man kann aus einem großen Musik-Katalog seinen Soundtrack auswählen und diesen hören, während man seine Spiele auf der PS 4 spielt. Der Dienst kann mit der PS Vita, sowie Android- und iOS-Geräten unterwegs genutzt werden.

Der Video-Dienst Video Unlimited bietet Filme und TV-Serien an. Filme werden dort Wochen vor dem DVD- und BluRay-Release angeboten und aktuelle TV-Serien am Tag nach deren Ausstrahlung. Video Unlimited kann mit der PS3, PS Vita, Bravia TV und Xperia Smartphones verwendet werden.

Die PS4 bietet keine Musik-Visualisierungs-Funktion und kann auch keine MP3’s abspielen.

Zum Launch der Konsole am 29. November sind noch nicht alle angekündigten Features enthalten. Folgende Features werden erst später per System Update nachgereicht:

• Teilt einen Controller über das Internet um einen Freund zu unterstützen
• Suspend/Resume Modus
• Unterstützung für kabellose Stereo Headsets, wie z.B. Wireless Stereo Headset, Pulse Wired Stereo Headset, Pulse Wireless Stereo Headset Elite Edition

Unser Fazit:
Die PlayStation 4 passt durch das schlichte, zeitlose Design perfekt ins heimische Wohnzimmer. Die verbaute Hardware zaubert Spiele mit aktuellen Grafikanforderungen in 1080p auf den Bildschirm. Das neue Menü wirkt deutlich aufgeräumter als die Cross-Media-Bar der PS3, enthält viele sinnvolle Neuerungen und reagiert zügig auf Eingaben. Der Dualshock 4-Controller ist eine wahre Bereicherung: Die griffigere Handhabung, das gut funktionierende Touchpad, die verbesserten Rumble-Funktionen, die interaktive Lightbar und der integrierte Lautsprecher sorgen für ein großartiges Next-Gen-Erlebnis. Das Launch-Line-Up ist nicht so exklusiv wie beim Konkurrenten Xbox One und Killzone: Shadow Fall momentan der einzige exklusive Knaller. Die PS4 kann nicht mehr als Medienserver betrieben werden und standardmäßig keine MP3’s und Audio-CD’s abspielen – die PS3 war dazu noch in der Lage. Der Fokus der PS4 liegt definitiv auf Gaming und hier kann die Konsole auch punkten. Da die PlayStation 4 ungefähr 100€ günstiger als die Xbox One ist, kann ich das aktuell magere Launch-Line-Up verkraften. Außerdem verzichte ich gerne auf eine mitgelieferte Kamera und ich muss nicht unbedingt meine Konsole mit Sprache und Gesten steuern können – ich will einfach nur mit meinem Controller geile Games zocken!

Unsere Wertung:RebelGamer-PlayStation-4-Wertung

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Fighter Within im Test: Ein Beat ‘em up der nächsten Generation?
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November 26, 2013 in News, Specials von Flo

Flo

Fighter Within n

Seit Kinect erstmals für die Xbox 360 vorgestellt wurde, wünsche ich mir ein Beat ‘em up, das die Vorzüge der Bewegungssteuerung sinnvoll nutzt. Richtig glücklich war ich also, als Ubisoft den ersten Trailer zu Fighter Within veröffentlichte. Auch als ich die ersten Spielszenen gesehen habe, war ich voller Hoffnung, dass Fighter Within genau das Next-Gen-Beat ‘em up werden würde, das ich mir immer gewünscht hatte. Warum das leider nicht der Fall ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Fighter Within 1

Die ersten Probleme treten bereits im Menü auf. Mit der Hand bewegt man den Ingame Cursor auf den gewünschten Menüpunkt. Dann hält man den Cursor darüber und versucht mit einer Vorwärtsbewegung der Hand den Punkt auszuwählen. Die Betonung liegt hier auf “versucht”, denn das funktioniert nicht wirklich gut. Viel zu häufig springt der Cursor auf einen Punkt, den man nicht will oder das Auswählen der Spielmodi klappt nicht, da die Bewegungen der Hand nicht erkannt werden. Das demotiviert bevor man überhaupt im eigentlichen Spiel ist.

Nicht viel besser sieht es dann im Spiel aus. Während Schläge und Tritte noch einigermaßen gut funktionieren, klappen die Special Moves eher zufällig als gewollt. Da sich einige der Bewegungen, die man für einen speziellen Move ausführen muss, sehr ähnlich sind, führt unser Fighter realtiv oft Attacken aus, die wir nicht auslösen wollen. Und gerade in einem Beat ‘em up – egal welcher Art – ist es äußerst wichtig, dass man das Geschehen voll unter Kontrolle hat. Schließlich möchte man Taktiken entwickeln und Schlagabfolgen perfektionieren, um stetig besser zu werden. Beides ist in Fighter Within leider kaum möglich.

Fighter Within 2

Die Animationen der Special Moves in Fighter Within sehen eigentlich ganz ansehnlich aus. Leider werden die Spezialattacken erst nach eurer Bewegung ausgeführt; nicht währenddessen. Somit werdet ihr in den schönsten Augenblicken des Spiels in die Passivität verdammt. Die Bewegungen des virtuellen Kämpfers, die parallel zu den eigenen ausgeführt werden, sehen hingegen etwas plump und abgehakt aus.

Die Grafik kann weitestgehend überzeugen. Die Charakter sind detailliert und die Arenen sind auch schön anzuschauen – wenn auch ohne optische Highlights die im Gedächtnis bleiben.

Fighter Within 3

Die Story in Fighter Within ist leider auch nur Mittel zum Zweck. Die Geschichte wird in kurzen Zwischensequenzen mit ziemlich lahmen Dialogen erzählt. Aber ok, das ist noch das geringere Übel, schließlich handelt es sich hier um kein Rollenspiel. Trotzdem wäre eine Geschichte wünschenswert gewesen, die den Charakteren etwas mehr Tiefe verleihen würde. Stattdessen übernimmt man die Rolle eines jungen Kämpfers, der sich einem Dojo anschließen möchte. Warum? Das bleibt ein Geheimnis. Im weiteren Verlauf des Spiels werden dann hauptsächlich Sprüche geklopft, die zumindest ab und an an alte Martial-Arts-Streifen erinnern, in denen sich die Fighter One Liner um die Ohren hauen, bevor sie sich die Fäuste um die Ohren hauen.

Fighter Within 4

Unser Fazit:
Leider hat es Ubisoft mit Fighter Within nicht geschafft, die Vorteile des fortschrittlichen Kinect-Sensors zu nutzen. Was bleibt ist ein Prügler, der zwar grafisch ganz nett ist, spielerisch aber weit hinter unseren Erwartungen liegt. Somit geht das Warten weiter. Das Warten auf ein Fight-Spiel, das auch via Bewegungssteuerung gut funktioniert.

Unsere Wertung:

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Forza Motorsport 5 im Test: Anschnallen und Spaß haben
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November 22, 2013 in News, Specials von Flo

Flo

Forza Motorsport 5 k

Racing-Fans haben Grund zur Freude, denn mit der nächsten Konsolengeneration stehen einige vielversprechende Rennspiele ins Haus. Einer der heißesten Next-Gen-Titel dieses Genres heißt Forza Motorsport 5. Das Game erscheint exklusiv für die neue Microsoft-Konsole Xbox One und bei uns erfahrt ihr, ob sich der Kauf lohnt!

Wie gewohnt setzt das Studio Turn 10 für den neuesten Forza-Teil wieder voll auf Realismus, sowohl grafisch, als auch spielerisch. Aber beginnen wir zuerst mit der Technik. Im Vorfeld musste die Xbox One ziemliche Kritik ertragen, als bekannt wurde, dass einige Games nur mit einer 900p-Auflösung laufen. Zu diesen Spielen zählt Forza Motorsport 5 jedoch nicht. Das Game läuft mit 1080p und zwar mit flüssigen 60 Frames und das mit einem Detailgrad, der seinesgleichen sucht.

Forza Motorsport 5 1

Die Entwickler haben sich größte Mühe gegeben, die PS-Boliden unglaublich detailgetreu umzusetzen. Besonders beeindruckend sind dabei die Interieurs der Fahrzeuge ausgefallen. die dem Original zum Verwechseln ähnlich sehen. So hoch war der Detailgrad bisher in keinem anderen Racing-Titel. Auch die Karosserien sehen wirklich toll aus. Hier überzeugen vor allem die feinen Unterschiede in den Lacken und Materialien. Und auch während der Fahrt lässt Forza Motorsport 5 die Grafikmuskeln spielen. Es sieht einfach cool aus, wenn die Sonne durch die Windschutzscheibe knallt und wir vor uns die Amaturen in all ihrer Pracht bewundern dürfen. Da fällt es fast schon schwer, sich auf das eigentliche Rennen zu konzentrieren.

Wie auch immer, wer die Autos genau unter die Lupe nehmen möchte, der kann das übrigens im Forzavista-Modus. Im Gegensatz zum Vorgänger kann man hier in einem Showroom alle Autos begutachten. Auto-Fans werden dieses Feature zu schätzen wissen.

Forza Motorsport 5 2

Aber kommen wir nun zum wichtigsten Part von Forza Motorsport 5, den Rennen an sich. Die Änderungen im Karrieremodus sind zwar marginal, dafür ist nun die Karriere vom gewählten Fahrzeug abhängig. Turn 10 möchte die Spieler nicht einschränken. Jeder soll mit dem Auto fahren, das ihm am meisten Spaß macht und auf diesem Weg Erfahrung sammeln. Wie gewohnt erspielt ihr euch nach und nach neue Autos und Klassen. Es gibt zwar einige Events – beispielsweise müsst ihr ab und an besondere Rivalen in Rennen besiegen –, aber insgesamt setzten die Entwickler auf das Prinzip des Vorgängers. Übrigens dürft ihr vor jedem Rennen den Schwierigkeitsgrad auswählen. Und je höher der Schwierigkeitsgrad, desto mehr Boni bekommt ihr. Upgrades an eurem Auto könnt ihr je nach belieben manuell oder automatisch vornehmen – um etwa Zeit zu sparen. Natürlich verzichten echte Racing-Freaks auf dieses Feature!

Neu sind hingegen der Historic Grand Prix-Modus und der Indie-Car-Modus. Während ihr im Historic Grand Prix-Modus mit Klassikern wie dem Ferrari 312-2 und dem McLaren M23 über die Strecke heizen dürft, könnt ihr im Indie-Car-Modus mit Highspeed über Rundkurse fegen. Schade nur, dass Turn 10 die Fahrzeugzahl im Vergleich zum Vorgänger deutlich heruntergeschraubt hat. Zum Start stehen zwar noch immer über 200 Boliden zur Verfügung bei Forza Motorsport 4 waren es hingegen rund 500. Dafür sehen die PS-Monster nun aber auch etwas schöner aus.

Hier die offizielle Fahrzeuglist von Forza Motorsport 5:
2013 Lotus E21
1976 Ferrari #1 Scuderia Ferrari 312T2
1976 McLaren #11 Team McLaren M23
2013 KTM X-Bow R
1969 Ford Mustang Boss 302
2013 Audi RS 7
2013 Mazda MX-5 Miata
2014 Ford Fiesta ST
2013 Ariel Atom 500 V8
2009 Honda S2000 CR
1987 Ferrari F40
2009 Peugeot #9 Peugeot Sport Total 908
2011 Chevrolet #4 Corvette Racing ZR1
2011 Holden HSV GTS
2010 Abarth 500 esseesse
1997 Nissan Skyline GT-R V-Spec
1970 Nissan Datsun 510
1971 Nissan Skyline 2000GT-R
2008 BMW M3
1973 BMW 2002 Turbo
1994 Toyota Celica GT-Four ST205
1984 Volkswagen Rabbit GTI
1995 Volkswagen Corrado VR6
1995 Ferrari F50
1995 RUF CTR2
1962 Ferrari 250 GTO
2010 Aston Martin One-77
1969 Pontiac GTO Judge
2009 Ford Focus RS
1967 Chevrolet Corvette Stingray 427
1960 Chevrolet Corvette
1966 Ford GT40 MkII
2005 Mercedes-Benz SLR
2002 Chevrolet Corvette Z06
2005 Honda NSX-R
2011 Infiniti IPL G Coupe
2012 Land Rover Range Rover Supercharged
2005 BMW M3
1997 BMW M3
1963 Volkswagen Beetle
2008 Dodge Viper SRT10 ACR
1991 Ferrari 512 TR
2005 Subaru Impreza WRX STI
2004 Honda Civic Type-R
1969 Pontiac Firebird Trans Am
1973 Pontiac Firebird Trans Am SD-455
1970 Chevrolet Camaro Z28
1990 Chevrolet Camaro IROC-Z
2012 Lamborghini Aventador LP700-4
2011 BMW 1 Series M Coupe
2009 Mini Cooper John Cooper Works
2013 Audi R8 Coupé V10 plus 5.2 FSI quattro
1994 Nissan 240SX SE
2012 Hennessey Venom
1993 Nissan Skyline GT-R V-Spec
1995 Toyota MR2 GT
1997 Mazda RX-7
1997 Lamborghini Diablo SV
2011 Audi RS 5 Coupé
2012 Dodge Challenger SRT8 392
1992 Volkswagen Golf Gti 16v Mk2
1984 Ferrari GTO
1961 Jaguar E-type S1
1969 Chevrolet Nova SS 396
2010 Lexus LFA
2002 Chevrolet Camaro 35th Anniversary SS
2009 Lexus IS F
2011 Mercedes-Benz SLS AMG
2012 Jaguar XKR-S
1970 Mercury Cougar Eliminator
2007 Alfa Romeo 8C Competizione
2012 Mercedes-Benz C63 AMG Black Series
1967 Lamborghini Miura P400
2012 Nissan GT-R Black Edition
2011 Ferrari 599 GTO
2011 Koenigsegg Agera
2013 Audi S4
1985 Ford RS200 Evolution
1985 Toyota Sprinter Trueno GT Apex
2013 Viper #91 SRT Motorsport GTS-R
2010 Audi R8 Coupé 5.2 FSI quattro
2004 Mitsubishi Lancer Evolution VIII MR
1991 BMW M3
2011 Volkswagen Scirocco R
2012 Dodge Charger SRT8
2011 Subaru WRX STI
2005 Ford Ford GT
2009 Lotus 2-Eleven
2011 RUF Rt 12 S
1988 Lamborghini Countach LP5000 QV
2004 Saleen S7
2003 Renault Sport Clio V6
2003 Ferrari Challenge Stradale
1968 Oldsmobile Hurst/Olds 442
1964 Aston Martin DB5
2012 Chevrolet Camaro ZL1
1995 Ford Mustang Cobra R
2007 Honda Civic Type-R
1983 Audi Sport Quattro
1999 Mitsubishi Lancer Evolution VI GSR
2010 Nissan370Z
2010 Lamborghini Murcielago LP 670-4 SV
1998 Subaru Impreza 22B STi
2006 Audi RS 4
2011 Mazda RX-8 R3
2010 Volkswagen Golf R
2007 Ford Shelby GT500
2010 Ferrari 458 Italia
2007 Ferrari 430 Scuderia
2010 Renault Megane RS 250
2013 Hyundai Genesis Coupe 3.8 Track
2011 BMW X5 M
2011 BMW Z4 sDrive35is
1997 Honda Civic Type R
2001 Acura Integra Type-R
1987 Buick Regal GNX
2008 Aston Martin DBS
2012 Mercedes-Benz SLK55 AMG
1970 Chevrolet Corvette ZR-1
2012 Hyundai Veloster Turbo
2012 Vauxhall Astra VXR
1995 Mitsubishi Eclipse GSX
1991 GMC Syclone
1998 Ferrari #12 Risi Competizione F333 SP
2005 Dodge SRT4 ACR
2010 Mazda Mazdaspeed 3
2011 Peugeot 308 GTI
1970 Chevrolet El Camino SS 454
2003 BMW M5
1971 Lotus Elan Sprint
1993 McLaren F1
1977 Pontiac Firebird Trans Am
2003 Nissan Fairlady Z
1965 MINI Cooper S
2004 Subaru Impreza WRX STi
2003 Volkswagen Golf R32
2009 Pagani Zonda Cinque Roadster
2012 Chrysler 300 SRT8
2010 Audi TT RS Coupé
2012 Scion tC
2009 Jeep Cherokee SRT8
2011 Kia Cee’d
2005 TVR Sagaris
1965 Alfa Romeo Giulia Sprint GTA Stradale
1999 Dodge Viper GTS ACR
1998 Eagle Talon TSi Turbo
2008 Ferrari California
2000 Ford SVT Cobra R
2011 Cadillac CTS-V Coupe
1994 Mazda MX-5 Miata
2010 Maserati Gran Turismo S
2003 Toyota Celica SS-I
1971 AMC Javelin-AMX
1976 McLaren #11 Team McLaren M23
1976 Ferrari #1 Scuderia 312T2
2013 Honda #9 Target Chip Ganassi Dallara DW12
2013 Honda #15 Rahal Letterman Lanigan Dallara DW12
2013 Chevrolet #1 Andretti Autosport Dallara DW12
2013 Chevrolet #12 Team Penske Dallara DW12
2012 Audi #1 Audi Sport Team Joest R18 e-tron quattro
2012 Ferrari F12berlinetta
2013 McLaren P1
1954 Mercedes-Benz 300SL Gullwing Coupe
2012 Pagani Huayra
2011 Lamborghini Gallardo LP570-4 Superleggera
2013 Ford Focus ST
2011 McLaren MP4-12C
2010 Audi R8 5.2 Coupé FSI quattro
2012 Aston Martin Vanquish
2011 Audi RS 3 Sportback
2013 Ford Shelby Mustang GT500
2013 Viper GTS
1965 Shelby Cobra 427 S/C
1987 RUF CTR Yellowbird
1991 Mazda #55 787B
2011 Ford F-150 SVT Raptor
2011 Bugatti Veyron Super Sport
2013 Toyota GT86
2013 Dallara #9 Target Ganassi Dallara DW12
2012 Dallara #28 Andretti Autosport DW12
2009 BMW #92 Rahal Letterman Racing M3 GT2
2011 Holden #1 Toll Holden Racing Team Commodore VE
1957 Ferrari 250 Testa Rossa
2006 Aston Martin #007 Aston Martin Racing DBR9
2011 Ford #5 Ford Performance Racing FG Falcon
2000 Nissan Silvia Spec-R
1971 Plymouth Cuda 426 Hemi
1998 Toyota Supra RZ
2012 BMW M5
1990 Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evolution II
1982 Lancia 037 Stradale
2002 Ferrari Enzo Ferrari
2011 Ferrari #62 Risi Competizione F458 Italia
1992 Ford Escort RS Cosworth
1970 Chevrolet Chevelle SS-454
2009 Chevrolet Corvette ZR1
1965 Shelby Cobra Daytona Coupe
1992 Honda NSX-R
1993 Ford SVT Cobra R
2013 Subaru BRZ
2011 Citroen DS3 Racing
1986 Lancia Delta S4
2012 Lotus Exige S
2013 Mercedes-Benz G65 AMG
1981 BMW M1
1994 Ferrari F355 Berlinetta
1969 Chevrolet Camaro SS Coupe

Forza Motorsport 5 3

Auch die Streckenzahl wurde ziemlich eingedampft. So stehen zum Release nur 14 Strecken zur Verfügung. Im Vorgänger waren es noch 26. Aber auch hier gilt wieder: Die Strecken sehen größtenteils wirklich toll aus. Natürlich wurden die Strecken genauestens vermessen, um wieder einen hohen Grad an Realismus zu gewährleisten. Besonders Prag sieht dank der detailgetreu umgesetzten Gebäuden und jubelnden Fans am Streckenrand ziemlich beeindruckend aus. Leider sind viele der Details kaum erkennbar, wenn man mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist.

Aber auch der Sebring Raceway (eine Rennstrecke im US-Bundesstaat Florida) sieht dank der tollen Lichteffekte wirklich super aus. Nachfolgender Clip zeigt besagte Strecke und den Wagen KTM X-Bow R in Aktion.

Die Auswahl der Strecken ist zwar sehr abwechslungsreich ein paar mehr hätten es aber schon sein dürfen. Wird sind aber ziemlich sicher, dass es nicht lange dauern wird, bis neue Strecken als Zusatz-Content angeboten werden.

Auch neu ist der Cloud-Service. Dieses Feature ermöglicht es einer KI, euer Fahrverhalten zu analysieren. Es wird beispielsweise gemessen, ob ihr eher zurückhaltend unterwegs seid oder ob ihr eher zu den aggressiveren Fahrern zählt. Je öfter ihr spielt, desto genauer wird euer KI-Pendant, der sogenannte “Drivatar”. Dieser wird in der Cloud abgelegt. So können beispielsweise eure Kumpels gegen euch fahren, ohne dass ihr gerade vor dem Fernseher sitzt. Liefert der Drivatar gute Rennen ab, dann werdet ihr sogar mit Ingame-Kohle belohnt. Somit entsteht der Anreiz, stets das Beste auf der Strecke zu geben. Dieses Feature wünschen wir uns jetzt auch in anderen Games.

Forza Motorsport 5 4

Was das Spielgefühl angeht, nutzt Forza Motorsport 5 auch den neuen Xbox One Controller voll aus. Die Steuerung geht gut von der Hand und reagiert verzögerungsfrei. Da haben wir aber auch nichts anderes erwartet. Besonders sinnvoll kommen hier die neuen Rumble Trigger zum Zug. Die Vibrationen geben dem Spieler sehr nützliches Feedback. Egal ob man über- oder untersteuert, die Trigger geben stets eine gute Rückmeldung. Das verbessert das Fahrgefühl ungemein. Dafür nerven teils lange Ladezeiten, die ihr vor einem Rennen in Kauf nehmen müsst. Da hätten wir uns in Sachen Next-Gen etwas mehr… ähhh… weniger – naja ihr wisst schon – erwartet.

Unser Fazit: Forza Motorsport 5 erfindet die Serie zwar nicht neu, aber Racing-Fans kommen trotzdem auf ihre Kosten. Serien-Veteranen werden die zahlreichen Detail-Verbesserungen und den Cloud-Service zu schätzen wissen und Neulinge werden von Anfang an begeistert sein. Turn 10 beweist gleich zum Launch der Xbox One, dass die neue Microsoft-Konsole richtig Power hat. Klar hätten wir uns ein paar Autos mehr gewünscht und auch die Anzahl der Strecken lässt etwas zu wünschen übrig, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Turn 10 ist mit Forza Motorsport 5 ein gelungenes Next-Gen-Debüt geglückt, jetzt muss die Konkurrenz nachziehen. Also worauf wartet ihr? Schnallt euch an und dann ab hinters Steuer!

Unsere Wertung:RebelGamer-Forza-Motorsport-5-Wertung

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Ryse: Son of Rome im Test – Action-Kracher oder Grafikblender?
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November 22, 2013 in News, Sidebar Photoblog, Specials von Flo

Flo

Ryse 1

Endlich startet Microsoft mit der Xbox One in die nächste Konsolengeneration und mit ihr zahlreiche vielversprechende Games. Darunter auch Ryse: Son of Rome – eines der Games, auf das sich Fans der Konsole am meisten freuen. Bereits die erste Präsentation von Ryse beeindruckte mit epischen Schlachten und tollen Kampfszenen. Nun erfahrt ihr in unserem Test, ob das neue Game aus dem Hause Crytek die großen Erwartungen erfüllen kann.

Ryse Son of Rome

Zu Beginn möchten wir gleich erwähnen, dass sich Crytek weitgehend von der Quicktime-Orgie distanziert hat, die wir auf der diesjährigen E3 gesehen haben – und das ist auch gut so. Die Kämpfe fallen in Ryse: Son of Rome sogar überraschend taktisch aus und erfordern einiges an Geschick am Controller.

Gegner versuchen stets euch zu umzingeln und euch in die Enge zu treiben, um euch kurz darauf gehörig den römischen Hintern zu versohlen. Es ist also wichtig, dass ihr mit Bedacht angreift, sonst segnet ihr schneller das Zeitliche, als euch lieb ist. Ausweichmanöver und Blocks gehören ebenso zum spielerischen Alltag in Ryse, wie gut platzierte Combos – und diese werden mit neue Skills, Perks und Exekutionen (es gibt über 100) belohnt. Crytek will mit dem “Flow”-Kampfsystem erreichen, dass sich Spieler in den unzähligen Kämpfen gefordert fühlen und auf Dauer keine Langeweile aufkommt und das gelingt dem Studio – zumindest über weite Strecken – auch ganz gut. Aber machen wir uns nichts vor: Ryse ist ein waschechter Hack’n’Slay-Titel und nachdem man den tausendsten Gegner niedergestreckt hat, stellt sich – wie auch in vielen anderen Titel dieses Genres – etwas Monotonie ein.

Ryse Son of Rome

Habt ihr einen Gegner etwas “bearbeitet”, leuchtet dieser in einer bestimmten Farbe auf, die dem jeweiligen Button des Xbox One Controllers entspricht. Drückt man rechtzeitig, dann wird man mit zusätzlichen Punkten belohnt. Was die Kämpfe betrifft, dürften euch vor allem die brutalen Exekution im Gedächtnis bleiben, bei denen sich die Kontrahenten häufig von Gliedmaßen verabschieden müssen. Übrigens lässt sich auch die Umgebung für deratige Finisher missbrauchen. Feinde kann man auf diese Weise etwa von Abgründen schmeissen oder gegen eine Wand schmettern. Ryse ist also nichts für Zartbesaitete. Blocks sind ebenfalls überlebenswichtig. Ist euer Block-Timing perfekt, könnt ihr sogar schweren Angriffen entgehen. Abgesehen davon lassen sich mit einem Block auch Pfeile zurück zum Sender schleudern. Nicht ganz realistisch, dafür nützlich.

Der Protagonist Marius Titus verfügt übrigens neben einem Schild und einem Schwert nur noch über Speere. Während man mit Schwert und Schild die KI-Krieger im Nahkampf ins Jenseits schickt, werden die Speere genutzt, um Gegner aus der Distanz auszuschalten.

Für etwas Abwechslung sorgen Szenen, in denen Marius zusammen mit seinen Kollegen agiert. So müsst ihr beispielsweise an manchen Stellen eine Schildformation bilden, um einem tödlichen Pfeilregen standzuhalten. Abgesehen davon könnt ihr eure Gefolgsleute auch losschicken, damit sie euch Rückendeckung geben. Man kann die KI-Kollegen sogar via Sprachbefehl zur Unterstützung rufen. Das funktionierte aber leider noch nicht wirklich gut. An der deutschen Spracherkennung muss Microsoft unbedingt noch etwas feilen.

Etwas nervig fanden wir die Szenen, in denen wir an einer stationären Armbrust heranstürmende KI-Soldaten umgemäht haben. Diese Szenen hätte sich Crytek getrost sparen können.

Ryse Son of Rome 4

Auch im Gladiator-Modus dreht sich – wie sollte es anders sein – alles um den Kampf. Zusammen mit einem Kollegen dürft ihr euch in verschiedenen Settings – die Arena ändert dynamisch die Umgebung – gegen heranstürmende Feindwellen beweisen. Ihr könnt euren Charakter im Koop-Modus übrigens nach euren Vorstellungen gestalten. Schließlich will man sich ja mit seinem virtuellen Alter Ego identifizieren.

Grafisch kommt Ryse: Son of Rome übrigens so prachtvoll daher, dass selbst der alte Gaius Iulius – würde er denn noch leben – beeindruckt wäre. Versteht mich nicht falsch: Natürlich ist da noch Luft nach oben, aber es sieht einfach toll aus, wenn das Licht auf der Rüstung von Marius reflektiert oder wenn während einer Schlacht ein Regen aus Feuerpfeilen über einen hereinbricht. Abgesehen davon sind die Animationen erste Sahne. Hier hat Crytek in Sachen Motion Capturing ganze Arbeit geleistet. Wir sind gespannt, zu was die Xbox One leistungstechnisch noch im Stande ist.

Ryse Son of Rome 5

Auch die verschiedenen Schauplätze sind toll gewählt. Von New York über Rom, bis hin zu modrigen Sümpfen, ist alles dabei, was das Spielerherz begehrt. Und nahezu jedes Szenario bietet optische Highlights, die man sich als Gamer wünscht. Die Areale sind zwar ziemlich linear aufgebaut, dem Spielspaß tut dies jedoch keinen Abbruch.

Die Story ist größtenteils auch schön inszeniert und motiviert bis zum Schluss. Einen Innovationspreis hat Ryse jedoch nicht verdient. Ihr übernehmt die Rolle des römischen Soldaten Marius Titus, der mit ansehen muss, wie seine Familie brutal von Barbaren abgeschlachtet wird. Wie zu erwarten ist, begleitet ihr nun Marius auf seinem Pfad der Rache. Wer sich mit einer Story zufrieden gibt, die gut erzählt wird, aber keine unvergesslichen Handlungsstränge bietet, der wird nicht enttäuscht.

Ryse Son of Rome 6

Unser Fazit: Wer sich die Xbox One zum Launch besorgt und etwas für Action übrig hat, der sollte sich Ryse: Son of Rome nicht entgehen lassen. Die Grafik ist top, das Kampfsystem macht Laune – auch wenn es sich nach einiger Zeit etwas monoton anfühlt – und der Koop-Modus sorgt für Abwechslung. Mit etwas mehr spielerischen Freiraum (und vielleicht mehr Rollenspielelementen) wäre Ryse aber noch ein gutes Stück cooler.

Unsere Wertung:RebelGamer-Ryse-Son-of-Rome-Wertung

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Xbox One im Test: Microsofts Next-Gen-Konsole geht an den Start
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November 21, 2013 in News, Specials von Flo

Flo

Xbox One

Lange mussten wir warten, aber nun steht Microsofts Next-Gen-Konsole Xbox One endlich angestöpselt in unserem Test-Center und wir sind bereit, das gute Stück genauestens unter die Lupe zu nehmen, damit ihr auch wisst, ob sich der Kauf zum Release am 22. November lohnt.

Aber bevor wir loslegen, lasst uns noch einmal kurz die vergangenen Monate Revue passieren. Im Mai stellte Microsoft die Xbox One vor und konnte vor allem mit den gezeigten Games bei den Spielern punkten. Allen voran überzeugte die Präsentation von Ryse: Son of Rome dank epischen Schlachtszenen und einer wirklich beeindruckenden Grafik. Aber auch andere Titel, wie etwa das Rennspiel Forza Motorsport 5 oder der Action-Titel Quantum Break, machten bereits einen guten Eindruck.

Als Microsoft jedoch verkündete, dass die Xbox One ständig mit dem Internet verbunden sein muss und dass man Spiele nicht so einfach tauschen kann, war die Enttäuschung bei den Fans groß und ein Shitstorm sondergleichen brach los.

Microsoft lenkte jedoch rechtzeitig ein, warf den Online-Zwang und die einstige Gebrauchtspiele-Strategie über Bord, um so den Wünschen der Fans gerecht zu werden. Dank dieser Entscheidung müssen wir die Xbox One nun nur einmalig mit dem Internet verbinden, um damit zocken zu können.

Xbox One

Bevor wir uns an den Controller wagen, hier noch ein paar technische Daten zur Xbox One:

Prozessor: 8-Kern-CPU (AMD x86-Prozessor mit 1,75 GHz)
Grafikkarte: AMD GCN GPU taktet mit 853MHz 12 Recheneinheiten
Arbeitsspeicher: 8 Gigabyte
Festplatte: 500 Gigabyte HDD
Schnittstellen: USB 3.0, HDMI In/Out, 802.11n Wireless / Wi-Fi Direct, LAN
Bewegungssteuerung: Kinect mit 1080p-Kamera
Laufwerk: Blu-ray
Abmessungen: 343 x 80 x 263 Millimeter
Gewicht: 3,18 Kilogramm
Preis: 499,00 Euro
Release: 22. November 2013

Einige Wochen vor dem Launch der Xbox One hat Microsoft die Prozessorgeschwindigkeit von 1,60 GHz auf 1,75 GHz aufgestockt – wahrscheinlich, um mit der PS4 gleichzuziehen. Selbiges gilt für die Taktrate der GPU, die zum Produktionsstart kurzfristig von 800 MHz auf 853 MHz angehoben wurde.

So oder so ist die Konsole mit acht Prozessorkernen, acht Gigabyte Arbeitsspeicher und einer Radeon-GPU mit GCN-Architektur für die Zukunft gewappnet. Und dass die Xbox One beeindruckende Grafik ruckelfrei und ohne nervige Slowdowns darstellen kann, wurde bereits mit zahlreichen Games bewiesen. Leider sind die Ladezeiten in manchen Games – für Next-Gen-Verhältnisse – teils etwas lang.

Hier der Lieferumfang der Xbox One:
- Xbox One
- Kinect-Sensor
- Controller
- Headset
- HDMI Kabel (Kategorie 2)
- Stromkabel und Netzteil

Auf den ersten Blick fällt auf, dass die Xbox One ziemlich groß – und nicht wirklich leicht – ausgefallen ist. Dafür ist die Konsole sauber verarbeitet und macht optisch in jedem Wohnzimmerregal eine gute Figur. Das Design lässt sich insgesamt als schlicht und dennoch stilvoll beschreiben. Und auch wenn es auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig ist, so gefällt es uns etwas besser, als das Design der Xbox 360. Aber wie gesagt: Etwas kleiner hätte die Xbox One schon sein können und auch ein internes Netzteil wäre wünschenswert gewesen.

Hier nun die technischen Daten des Controller:

Max. Betriebsabstand: Bis zu 9.1 m
Steuerungen: D-pad;2 Analog-Sticks
Anschlusstechnik: Wireless
Kompatible Spielekonsolen: Microsoft Xbox One
Erforderliche Batterie: 2 x AA Typ

Der Controller wurde natürlich ebenfalls überarbeitet. Am auffälligsten sind die fehlenden Rillen und Löcher, in denen in der vorherigen Version die Schrauben versenkt wurden. Microsoft hat komplett auf störende Elemente verzichtet, um ein möglichst bequemes Handling zu ermöglichen. Auch die Sticks und das D-Pad wurden überarbeitet, wodurch sich die Steuerung noch präziser gestaltet. Die größte Neuerung ist jedoch das Rumble-Feature in den Triggern. Durch das Rumble-Feedback fühlen sich beispielsweise Schüsse oder Bremsmanöver ziemlich intensiv an. Eine gute Neuerung wie wir finden.

Auch die Analog-Sticks wurden überarbeitet und verfügen nun über mehr Grip. Abgesehen davon funktioniert das D-Pad im Vergleich zum 360-Controller nun etwas genauer. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Controller gewohnt gut in der Hand liegt und keinen Grund zur Kritik lässt. Für meinen Geschmack liegt der Xbox One Controller sogar etwas besser in der Hand, als der DualShock 4.

Xbox One

Startet man die Xbox One dann fällt einem sofort das neue Kachel-Dashboard auf, das man in ähnlicher Form von Windows 8 kennt. Das Menü ist durchdacht und umfasst alle wichtigen Funktionen, die man von einer Next-Gen-Konsole erwartet. Auf den ersten Blick wirkt das Menü vielleicht etwas unübersichtlich. Nach kurzer Zeit gewöhnt man sich aber an den neuen Look. Übrigens: Die Xbox One bietet zwei Boot-Modi: Wählt ihr “Schnelles Hochfahren“, dann fährt die Konsole in wenigen Sekunden hoch. Entscheidet ihr euch für den „Energie sparen“-Modus, dann spart ihr zwar Storm, ihr müsst euch dann jedoch mit einem längeren Boot-Vorgang abfinden.

Unter anderem kann man die Xbox One für die ganze Familie konfigurieren. So ist es beispielsweise möglich, verschiedene Datenschutzeinstellungen vorzunehmen, unterschiedlichen Anmeldetypen auszuwählen und vertrauliche Daten zu verwalten.

Cool: Per Sprachbefehl kann man sowohl Fernseher, als auch Xbox One einschalten. Die Anmeldung erfolgt automatisch. Darüber hinaus lässt sich die Xbox One auch mit einem Tablet oder Smartphone steuern.

Ein weiteres, sehr nützliches Feature ist die neue Snap-Funktion, mit der man eine gewünschte App seitlich an den Screen „andocken“ kann – so ähnlich wie in Windows 8. So ist es beispielsweise möglich ein Spiel zu zocken, während man sich in der “Sidebar” ein Tutorial-Video ansieht oder im Internet surft. Der Wechsel der Apps geht leicht von der Hand und – was noch viel wichtiger ist – nahezu verzögerungsfrei. Leider ist das Snap-Fenster natürlich etwas begrenzt und somit ist nicht immer eine optimale Darstellung gewährleistet.

Um es noch bequemer auf dem Sofa zu haben, kann man – dank des neuen Kinect-Sensors – auch mittels Sprachkommandos Filme, Spiele oder Anwendungen starten. Auch Skype-Videokonferenzen sind dadurch kein Problem. Ach ja, wer nicht will, dass Microsoft Daten weiterverwertet, der kann in den Optionen festlegen, welche Daten lokal gespeichert und welche direkt gelöscht werden. Mehr Infos dazu könnt ihr dem Privacy Statement von Microsoft entnehmen. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte jedoch einfach den Stecker des Kinect-Sensors ziehen, wenn dieser nicht benötigt wird.

Die Sprachkommandos funktionieren übrigens ziemlich gut – zumindest meistens. Und hier kommen wir zu einem ziemlich nervigen Problem. Damit sich Sprachkommandos im Wohnzimmer durchsetzen können, sollte eine 100-prozentige Funktionalität gegeben sein. Es nervt einfach, wenn man die Xbox öfters darum bitten muss, Skype zu starten. Vor allem wenn mehrere Menschen im Raum sind, kann das ziemlich komisch wirken. Aber trotzdem: Die Sprachsteuerung ist ein cooles Feature, das jedoch durch Updates unbedingt noch verbessert werden sollte. Hier sind wir aber ziemlich zuversichtlich.

Auch die automatische Gesichtserkennung ist ein Feature, das ich nie mehr missen möchte. Setzt ihr euch auf die Couch, so erkennt die Microsoft-Konsole sofort, dass ihr euch vor dem Fernseher befindet und zeigt euch eure Games, Medien und alle anderen Daten, die für euch bestimmt sind. Das spart Zeit und nerviges Einloggen entfällt damit. Ein weiterer Vorteil: Ihr könnt so alle eure Daten auf jeder beliebigen Xbox aufrufen.

Zum Start der Xbox One stehen folgende Spiele in den Händlerregalen:
- Assassin’s Creed IV Black Flag
- Battlefield 4
- Call of Duty: Ghosts
- Crimson Dragon
- Dead Rising 3 (erscheint nicht in Deutschland)
- FIFA 14
- Fighter Within
- Forza Motorsport 5
- Just Dance 2014
- Killer Instinct
- LEGO Marvel Super Heroes
- Lococycle
- Madden NFL 25
- NBA 2K14
- NBA LIVE 14
- Need for Speed: Rivals
- Powerstar Golf
- Ryse: Son of Rome
- Skylanders: Swap Force
- Zoo Tycoon
- Zumba Fitness: World Party

Ryse Son of Rome

Während Titel wie Battlefield 4, Call of Duty: Ghosts und FIFA 14 auch für die Konkurrenz-Konsolen erscheinen, sind zum Launch der Xbox One einige wirklich lohnenswerte Exklusivtitel erhältlich. Zu den Highlights zählen hier Ryse: Son of Rome, Dead Rising 3 (leider nicht in Deutschland), Forza Motorsport 5 und Killer Instinct. Darüber hinaus werden die Titel Minecraft: Xbox One Edition, Plants vs. Zombies: Garden Warfare, Project Spark und Titanfall zu einem späteren Zeitpunkt zeitexklusiv für die Xbox One erscheinen.

Also egal ob Action-Fan, Racing-Enthusiast oder Gelegenheitsspieler, die Xbox One bietet zum Launch für alle Genres genügend Auswahl.

Die Xbox One spielt übrigens keine 360-Spiele ab. Man kann jedoch die Xbox 360 via HDMI an die Xbox One anschließen. Hat man das erledigt, so steht die Vorgänger-Konsole als Live-Kachel zur Verfügung.

Forza Motorsport 5

Aber auch in den kommenden Monaten erscheinen einige hochkarätige Spiele exklusiv für die Xbox One. Darunter Quantum Break – ein Action-Spiel von Remedy –, Halo 5, Fable: Legends und D4, – ein Mystery-Titel der Macher von Deadly Premonition.

In Sachen Spiele hat die Xbox One also einiges zu bieten. Sowohl die Zahl der exklusiven Titel, als auch der Third-Party-Support kann sich sehen lassen. Und dank der Leistung der Xbox One sehen die Spiele beeindruckend gut aus. Vor allem exklusive Games wie Ryse: Son of Rome und Forza Motorsport 5 versetzten uns ins Staunen. Einziger Wermutstropfen: Die meisten Xbox One-Titel werden “lediglich” in 720p dargestellt. Auf der PS4 laufen die Spiele in der Regel in 1080p.

Entscheidend für den Erfolg einer Konsole ist heutzutage aber nicht nur das Spieleangebot und die Hardware Power, sondern auch ein durchdachtes Online-Angebot mit wichtigen Features wie Sharing-Funktion, Self-Publishing und Social-Media-Anbindung. Und auch hier hat Microsoft an alles gedacht.

So werden beispielsweise dank der DVR-Funktion die letzten fünf Spielminuten automatisch aufgezeichnet. Wenn euch in einem Online-Match etwas Spannendes passiert ist, habt ihr die Szenen auf der Festplatte. Das gespeicherte Video könnt ihr dann noch editieren, um es dann mit Freunden zu teilen. Möchtet ihr die letzten 30 Sekunden eines Spiels aufzeichnen, reicht ein einfacher Sprachbefehl.

Zudem können unabhängige Entwickler über das neue Self-Publishing Programm, Spiele für Xbox One entwickeln und diese danach digital über den Xbox One Store vertreiben. Im Store werden die Spiele dann übersichtlich präsentiert und auf Grundlage bereits gespielter Titel erhält man dann Vorschläge zu Spielen, die einem gefallen könnten. Ob und wie erfolgreich das Self Publishing Programm von Microsoft ist, lässt sich erst in den kommenden Monaten beurteilen, wenn mehr Indie-Entwickler ihre Titel im Store zum Download anbieten.

In Sachen Online-Gaming hat sich Microsoft ebenfalls einiges einfallen lassen. So findet man mit Smart Match, das basierend auf neuartigen Algorithmen funktioniert, immer den passenden Mitspieler. Man kann selbst entscheiden, ob man gegen erfahrene Spieler oder doch eher gegen Anfänger zocken möchte. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass Online-Matches zum Ärgernis werden.

Die neue Spielerbewertung soll darüber hinaus dafür sorgen, dass man schon vor Spielbeginn weiß, wem man auf dem Schlachtfeld gegenübersteht. Übrigens: Den Xbox Live-Gamertag und -Gamerscore kann man direkt auf der Xbox One weiterführen.

Abgesehen davon ist es laut Microsoft praktisch unmöglich, in auf Xbox Live gehosteten Spielen zu cheaten. Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich das jedoch noch nicht nachprüfen.

Nützlich: Wenn ein Spiel ein Update benötigt, dann kann man schon während des Downloads – der im Hintergrund läuft – spielen. Das spart Zeit und Nerven!

Darüber hinaus können Spieler nun kinderleicht Ingame-Clips erstellen, diese vertonen und dann hochladen. Kinect macht’s möglich! Online können sich eure Freunde dann eure Clips ansehen. Stellt euch vor, ein Kumpel kommt in einem beliebigen Spiel, an einer beliebigen Stelle, nicht weiter. Nun könnt ihr ihm helfen, indem ihr beispielsweise ein kleines Walkthrough-Video erstellt.

Microsoft will uns mit der Xbox One aber nicht nur zum Zocken vor den Fernseher locken, sondern auch mit zahlreichen anderen Multimedia-Diensten. So ist es beispielsweise möglich, Musik- und Filmdateien via Netzwerk (DLNA) abzuspielen. Darüber hinaus kann man mit der neuen Microsoft-Konsole Musik-CDs wiedergeben. Das ist für euch eine Selbstverständlichkeit? Mit der PS4 ist dies – zumindest zum Launch – nicht möglich. Übrigens zeigt euch schon das schlichte Design der Konsole, dass Microsoft die Xbox One im Wohnzimmer als Multimedia-Gerät neben dem Sat-Receiver im TV-Rack sieht.

Auch ein Sat-Receiver lässt sich via HDMI anschließen. So kann man mit Sprachkommandos zwar zum TV-Programm wechseln, ein spezieller Sender lässt sich jedoch bisher nicht ansteuern. Darüber hinaus scheint der Programmführer mit unserem Satellitenprogramm noch so seine Probleme zu haben. Das ist jedoch nichts, dass nicht mit Updates ausgebessert werden könnte. Schade ist es dennoch. In Amerika scheint die TV-Kompatibilität deutlich besser zu funktionieren.

Unser Fazit:
Microsoft hat mit der Xbox One eine tolle Konsole abgeliefert, die wirklich durchdacht konzipiert wurde und gerade im Multimedia-Zeitalter mit sinnvollen Neuerungen punktet. Dazu zählt sowohl das Dashboard mit der nützlichen Snap-Funktion, als auch auf der Hardware-Seite der verbesserte Kinect-Sensor und der neue Controller. Auch leistungstechnisch kann die Xbox One überzeugen, auch wenn sie faktisch der PlayStation 4 von Sony etwas unterlegen ist. Dafür bietet Microsoft unserer Meinung nach – gerade zum Start der Konsole – ein etwas stärkeres Launch-Line-Up, als die Konkurrenz. Abgesehen davon entscheiden auf lange Sicht die verfügbaren Spiele über Erfolg oder Misserfolg einer Konsole. Mit anderen Worten: Wer gerne zockt und die nächste Gaming-Generation nicht verpassen möchte, der kann sich die Xbox One bedenkenlos zulegen.

Leider funktionieren die Sprachkommandos nicht immer so, wie man es sich wünscht. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass sich Microsoft bald um die Problematik kümmert.

Auf die Frage, ob man sich nun eine Xbox One oder eine PS4 kaufen soll, können wir nur einen Tipp geben: Seht euch die Launch-Titel der jeweiligen Konsolen genauer an und entscheidet dann nach eurem Bauchgefühl. Beide Konsolen bieten individuelle Vor- und Nachteile und beide Konsolen haben ihre Daseinsberechtigung. Welche Konsole auf lange Sicht erfolgreicher sein wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehen.

Unsere Wertung:RebelGamer-Xbox-One-Wertung

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RebelGamer.de Gaming Artcore Mag #1
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November 16, 2013 in News, Specials von Flo

Flo

Rebelgamer Gaming Artcore Mag #1

Über die Jahre hinweg haben wir von RebelGamer.de zahlreiche kuriose, lustige und spannende News zum Thema Games gesammelt, die nicht in Vergessenheit geraten sollten. Aus diesem Grund freut es uns, dass wir euch nun unser Gaming Artcore Mag vorstellen können.

In diesem Mag findet ihr eine Auswahl abgefahrener News, die wir in den letzten Jahren für euch gesammelt haben. Lasst uns bitte in den Kommentaren wissen, ob euch das Mag gefällt und ob ihr in Zukunft weitere Ausgaben möchtete. Nachfolgend findet ihr nun Ausgabe 1. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen! Übrigens: Mit den Pfeiltasten eurer Tastatur könnt ihr ganz einfach durch das Magazin navigieren. Alternativ könnt ihr euch das Gaming Artcore Mag #1 auch auf eurem Smartphone oder Tablet ansehen.

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Call of Duty: Ghosts im Test – Aliens, Geister und jede Menge Action
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November 5, 2013 in News, Specials von Mike

Mike

Call of Duty Ghosts

Wieder ein Jahr geht zu Ende und so regelmäßig wie wir jedes Jahr im Dezember Weihnachten feiern, so sicher erscheint im November ein neuer Teil der Call of Duty-Reihe. Dieses Jahr ist wieder Entwickler Infinity Ward an der Reihe, der Call of Duty durch die Modern Warfare-Spiele auf ein neues Level gebracht hat. Nun steht Call of Duty: Ghosts in den Startlöchern und soll mit einer weiterentwickelten Engine und einer packenden Story für frischen Wind und den Start in die nächste Konsolengeneration sorgen. In unserem Test erfahrt ihr nun, wie viel Neues wirklich in dem Game steckt.

Call of Duty Ghosts 2

Für die Story des Spiels wurde Hollywood-Drehbuchautor Stephen Gaghan engagiert, der unter anderem für die Drehbücher von Filmen wie Traffic – Macht des Kartels und Syriana verantwortlich ist. Gaghan weiß also wie man packende Thriller schreibt, für Traffic erhielt er sogar den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch – also beste Voraussetzungen für eine packende Geschichte in Call of Duty: Ghosts. Spieler und Tester haben bei den Vorgänger oft den fehlenden Tiefgang der Story kritisiert, die durch die gebotene Action oft etwas unterging.

In Ghosts spielen nun zwei Brüder die Hauptrolle. Diese finden sich in einem Amerika wieder, das durch einen Terroranschlag zerstört wurde. Die Föderation – der neue Gegner im Spiel – hat nun die Macht und es bildet sich ein Widerstand mit ehemaligen Mitgliedern des Militärs, um der Föderation das Handwerk zu legen. Natürlich ist auch die Namen gebende Ghost-Einheit mit an Bord, die man im Laufe des Spiels trifft und der man sich dann auch anschließt.

Der Zwischenfall, der Amerika als Weltmacht ablöste, war ein Angriff der Föderation auf den Satelliten Odin der USA. Eigentlich sollte zwischen beiden Parteien Waffenstillstand herrschen, doch die Föderation hat sich darüber hinweg gesetzt. Die Föderation schafft es mit den Waffen des Satelliten mehrere Ziele der USA zu attackieren, bevor dieser von einem Astronauten deaktiviert werden kann.

Call of Duty Ghosts 3

Neu ist, dass man nicht mehr als allmächtiger Supersoldat der USA unterwegs ist, wie dies so oft in den CoD-Spielen der Fall war. Somit hat man keine Armee im Rücken und kann nicht unzählige Luftschläge anfordern, sondern ist mehr oder weniger auf sich und sein Team gestellt. Dieses Mal hat man auch keine futuristischen Waffen oder Ausrüstung im Gepäck, im Gegensatz zu eurem Feind, der sein Arsenal stetig weiterentwickelt. Somit ist man nicht mehr der knallharte Typ mit unendlichen Ressourcen – das finden wir gut.

Das Team setzt sich aus einigen neuen Charakteren und einem Hund zusammen. Der Hund agiert selbständig und kann Sprengfallen entdecken oder Gegner ausschalten. Mithilfe des Motion-Capture Verfahrens wurde ein echter Navy SEAL-Hund ins Spiel integriert. Activision versprach, dass man im Laufe des Spiels eine enge emotionale Bindung zu seinem vierbeinigen Begleiter aufbaut. Riley wächst euch mit der Zeit wirklich etwas an Herz, außer ihr habt generell eine Abenigung gegen Hunde oder Tiere. Das Spiel fokussiert sich aber nicht auf den Vierbeiner und in der zweiten Hälfte des Spiels ist er auch weniger präsent.

Call of Duty Ghosts 5

Da Call of Duty: Ghosts auch für die Next-Gen Konsolen Xbox One und PlayStation 4 erscheint, entschieden sich die Entwickler für ein größeres Upgrade der Engine von Black Ops 2. Eine komplette Neuentwicklung einer Engine fand also nicht statt, obwohl dies anfangs von Activision so angepriesen wurde. Ein neues Feature namens Sub-D ermöglichte den Entwickler mehr Polygone für Charakteren, Waffen und Umgebungen zu verwenden. Damit sieht man nun beispielsweise kleine Narben an der Schnauze des Hundes oder Tattoos am Ohr. Auch die gesamten Charaktermodelle sind deutlich detaillierter, dies sieht man zum Beispiel an den Armen und Händen, die man immer im Blickfeld hat. Auch dort sind nun Haare, Wunden und Dreck unter den Fingernägeln erkennbar. Durch neue Licht-, Wasser- und Partikeleffekte wirken die Levels viel dynamischer und atmosphärischer. So strahlt das Licht durch Baumkronen und spiegelt sich in einem Fluss wieder. Am Flussufer liegen Steine und Felswände, die nun in 3D dargestellt und berechnet werden. In den vorherigen Teilen wurden flache Texturen verwendet, die natürlich nicht so hübsch sind. Die Xbox One-Version von Call of Duty: Ghosts wird nativ in 720 laufen, während die PS4-Version in 1080p „Full HD“ läuft. Auf beiden Konsolen soll das Spiel durchgehend mit 60 FPS (Frames pro Sekunde) laufen.

Die getestete PC-Version benötigt mindestens folgende Systemvoraussetzungen:

Betriebssystem: Windows 7 64-Bit / Windows 8 64-Bit
CPU: Intel Core 2 Duo E8200 2.66 GHz / AMD Phenom X3 8750 2.4 GHz oder besser
Arbeitsspeicher: 6 GB RAM
Freier Festplattenspeicher: 40 GB
Video: NVIDIA GeForce GTS 450 / ATI Radeon HD 5870 oder besser
Sound: 100% DirectX 9.0c kompatible 16-bit Soundkarte
Internet: Breitband-Internetverbindung für Steam und Online Multiplayer.

Durch neue Bewegungsabläufe wirken Bewegungen realistischer und sorgen für mehr Dynamik im Spiel. So kann man aus dem Sprint mit einem Slide zur liegenden Position wechseln, um für Gegner ein kleineres Ziel abzugeben. Hindernisse können mit einer Animation überquert werden, wie man dies auch aus Battlefield 3 und 4 kennt. Außerdem kann man sich endlich wieder aus der Deckung lehnen, um den Feind unter Beschuss zu nehmen.

Call of Duty Ghosts 8

So schön die neue Engine von Infinity Ward auch ist, einen Meilenstein im Vergleich zu anderen Spielen braucht man nicht zu erwarten. Die Grafikqualität von Crysis 3 oder Battlefield 4 liegt deutlich über der von Call of Duty: Ghosts, dennoch wurde mit dem Grafik-Update ein großer Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Die Missionen des Spiels sorgen dank zahlreicher, unterschiedlicher Szenarien für Abwechslung. So streift man in der Mission “No Mans Land” mit seinem Hund “Riley” durch das verwilderte Umland von San Diego, das von unregelmäßigen Erdbeben heimgesucht wird und ganze Gebäudekomplexe zerstört. Der Hund ist in dieser Mission mit einer Kamera am Rücken ausgestattet und lässt sich durch Sprachbefehle oder auch direkt steuern. Die Mission “Federation Day” handelt in Venezuela, dort muss man sich von einem Wolkenkratzer abseilen und zu einem Rechenzentrum gelangen, in dem man die Stromversorgung deaktivieren soll. In “Into The Deep” ist man – wie der Name schon verrät – unter Wasser unterwegs. Dort muss man als Kampftaucher mit Unterwassergewehr ein U-Boot ausschalten. Für spielerische Abwechslung ist also gesorgt! Leider benötigt man nur knapp 5-6 Stunden um die Kampagne im normalen Schwierigkeitsgrad zu beenden.

Die künstliche Intelligenz der Gegner lässt – wie wir es auch aus den Vorgängern kennen – ebenfalls stark zu wünschen übrig. Die Feinde hören oft keine Schüsse und schöpfen beim Vorbeigehen an toten Kollegen keinen Verdacht. In vielen Szenen suchen die Gegner auch keine Deckung, sondern ballern weiter auf euch ein. Infinity Ward setzt auch wieder auf das altbekannte lineare Shooter-Setting, große Innovationen im Gameplay sucht man vergebens.

Für viele Käufer von Call of Duty: Ghosts ist aber die Einzelspieler-Kampagne nur eine nette Dreingabe, da der Multiplayer-Modus seit Jahren unzählige Fans für sich gewonnen hat. Hier hat sich einiges getan, unter anderem durch die bereits oben erwähnten Bewegungsabläufe. Durch das Lehnen aus der Deckung bietet man ein kleineres Ziel für seine Gegner und durch das Rutschen kann man gegnerischerem Beschuss schnell ausweichen.

Call of Duty Ghosts 7

Die Multiplayer-Karten verfügen über dynamische Events, die den Spielverlauf beeinflussen – man denke an das „Levolution“-Feature von Battlefield 4. Manche Ereignisse wie etwa Erdbeben werden automatisch ausgelöst und verändern das Terrain, oder eine Flutwelle füllt bestimmte Stellen der Karte mit Wasser. Kleinere Ereignisse hingegen können vom Spieler selbst – beispielsweise durch gelegte Sprengfallen – ausgelöst werden. Auf diese Weise kann man Wege blockieren oder gewisse Objekte für den Rest der Runde zerstören.

Mit einem neuen erweiterten Editor kann man nun seinen Multiplayer-Charakter deutlich besser den eigenen Bedürfnissen anpassen. So kann man seine Waffen, den Körper, das Gesicht und die restliche Ausrüstung ändern. Durch die diversen Anpassungen kann man sich so am Schlachtfeld von anderen Spielern abheben. Eine besondere Neuerung ist auch, dass man erstmals einen weiblichen Charakter erstellen kann.

Call of Duty Ghosts 4

Ein neues Perk-System ist auch mit an Bord. Jeder Perk hat einen Wert von 1 bis 5 und man kann insgesamt 8 Punkte verteilen. So kann man beispielsweise vier Perks mit jeweils zwei Punkten oder acht Perks mit jeweils einem Punkt zuordnen. Wer sich von seiner zweiten Waffen verabschiedet, kann bis zu 11 Perks verteilen.

Auch 20 neue Kill Streaks wie Juggernaut Maniac, Helo-Scout, Vulture und der ODIN Strike sind verfügbar. Man kann auch den Hund Riley aus der Singleplayer-Kampagne rufen, der vor Gegnern in der Nähe warnt und diese angreift, falls sie zu nahe kommen.

Zu den enthalten Spielmodi zählen die altbekannten Free For All, Team-Deathmatch, Search & Destroy, Domination und Kill Confirmed, sowie insgesamt sieben neue wie Grind, Blitz, Infected, Hunted, Search & Rescue sowie Cranked.

Cranked ist eine Abwandlung von Team-Deathmatch. Hier verbessert man die Beweglichkeit und Geschwindigkeit des Spielers mit jedem Kill. Jedoch verbrennt man, wenn man nicht in einer bestimmten Zeit den nächsten Gegner besiegt.

In Search & Rescue kann man Spieler wiederbeleben, wenn man deren Dog-Tags einsammelt. Schafft es ein Spieler aus dem gegnerischen Team die eigene Erkennungsmarke zu sammeln, ist man aus dem Spiel.

Call of Duty Ghosts 6

Durch die neu eingeführten Squads kann man als Spieler sein eigenes Squad – bestehend aus einer Gruppe von Soldaten mit unterschiedlichen Perks und Loadouts – erstellen. Dieses Squad levelt auf und sammelt Erfahrungspunkte durch die verschiedenen Squad-basierten Multiplayer-Modi. Man kann entweder alleine gegen einen anderen Spieler mit seinem Squad antreten, oder kooperativ mit einem Freund gegen ein computergesteuertes Squad. Dort erhaltene Erfahrungspunkte können auch im normalen Multiplayer verwendet werden.

Es gibt vier Spielmodi, die für Squads ausgelegt sind: Wargame, Squad vs. Squad, Squad Assault und Safeguard. In Wargame kann man alleine oder mit bis zu fünf Freunden gegen ein Squad aus Bots in den Spielmodi Team Deathmatch, Domination und Search & Rescue antreten. Hier kann man perfekt für den Online Multiplayer trainieren.

Bei Squad vs. Squad tritt man mit seinem Squad gegen andere Squads an. Durch Matchmaking werden Spieler mit gleichem Skill Level gesucht und man kämpft in den Modi Domination, Team Deathmatch, Kill Confirmed oder Blitz.

In Squad Assault treten zwei Spieler gemeinsam mit KI-Kameraden gegeneinander an. Im Modus Safeguard spielt man kooperativ in einer Gruppe von vier Soldaten gegen Wellen von Feinden.

Call of Duty Ghosts 9

Außerdem gibt es den neu eingeführten Extinction-Modus – einen komplett neuen 4-Spieler Koop-Modus. Hier muss man gemeinsam Angriffe von Alien-Horden überleben, dazu muss man eine Basis verteidigen. Es stehen vier Klassen zur Verfügung: Tank, Weapon Specialist, Engineer und Medic.

So gibt es den Tank, der 25 Prozent mehr Lebenspunkte als die anderen Klassen hat. Damit kann man mit dieser Klassee deutlich aggressiver vorgehen. Durch einen Level Aufstieg werden zudem seine Lebenspunkte schneller generiert. Der Weapon Specialist kann 20 Prozent mehr Schaden austeilen, im Vergleich zu den anderen Klassen. Damit ist sein Ziel, so viele Aliens wie möglich zu töten. Als Medic kann man gefallene Spieler schneller wiederbeleben und durch einen Level Aufstieg schnellere Bewegungs- und Heilungsfähigkeiten aktivieren.

Mit den Clan Wars ist ein neuer 24/7 Spielmodus enthalten, bei dem mehrere Clans mit vergleichbaren Skillpunkten zwei Wochen lang um Gebiete auf einer Karte kämpfen. Als Belohnung gibt es zusätzliche Erfahrungspunkte und Spielinhalte. Clans können plattformunabhängig gegeneinander antreten, egal ob man auf Xbox, PlayStation oder PC spielt.

Call of Duty Ghosts App

Mit der kostenlosen Call of Duty Companion App erhält man einige der beliebtesten Features von Call of Duty® Elite. So kann man seinen Karriere Status verfolgen und seine Statistiken mit denen von Freunden oder Rivalen vergleichen. Mit dem Clan Chat kann man mit seinen Freunden und Clan-Mitgliedern in Kontakt bleiben. Durch das Second Screen-Feature darf man sein Squad vor dem Match editieren und im Spiel sein Loadout für das nächste Match anpassen.

Call of Duty: Ghosts ist für PC, PS3, Xbox 360 und Wii U erhältlich. Die Versionen für die Xbox One und die PS4 folgen zum Release der jeweiligen Konsolen.

Unser Fazit:
Call of Duty: Ghosts brennt in der Einzelspieler-Kampagne wieder ein bombastisches Action-Feuerwerk ab. Durch die überarbeitete Engine hat die Grafik einen großen Sprung nach vorne gemacht, kann aber nicht mit Spielen wie Crysis 3 oder Battlefield 4 mithalten. Die Kampagne ist sehr unterhaltsam, große Innovationen sucht man aber vergebens. Lineare Levels und doofe Gegner sind wieder mit an Bord, das ist nicht Next-Gen. Im Multiplayer-Modus trumpft das Spiel durch die vielen Spielmodi und Neuerungen voll auf. Hier gibt es eigentlich nix zu meckern und wer mehr Fahrzeuge und größere Maps will, der muss sowieso Battlefield spielen.

Unsere Wertung:Call of Duty: Ghosts Wertung

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State of Decay im Test – Kann die PC-Version überzeugen?
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November 5, 2013 in News, Specials von Mike

Mike

State of Decay Logo

Zombies haben aktuell eine Hochkonjunktur und können sich im Fernsehen und in Videospielen größter Beliebtheit erfreuen. Durch die Serie The Walking Dead haben es die Untoten aus dem B-Movie Gewerbe in den Mainstream geschafft. Im Videospiel-Sektor kam der große Durchbruch mit dem Online-Survival Spiel DayZ und weitere Spiele folgten schnell. The War Z, How to Survive, Dying Light, Left 4 Dead und viele mehr, setzen ebenso auf das Zombie-Setting. State of Decay gehört auch in diese Kategorie und wurde von World of Warcrafts Chef-Programmierer Jeff Strain entwickelt. Strain hat 2009 ein kleines Studio mit dem Namen Undead Labs gegründet und die Arbeiten an dem Zombie-Survival-Spiel für Xbox Live Arcade begonnen. Auf der Xbox 360 legte das Spiel einen rekordverdächtigen Start hin und verkaufte sich in den ersten 48 Stunden 250.000 Mal. Die Verkaufszahlen stiegen in der ersten Woche nach der Veröffentlichung auf über 500.000 Exemplare an. State of Decay ist inzwischen das sich am schnellsten verkaufte Xbox Live Arcade-Spiel aller Zeiten. Im September erschien das Spiel via Early Access auf Steam und unterstützte anfangs nur den Xbox 360-Controller als Eingabegerät. Die finale PC-Version mit Maus- und Tastatur-Unterstützung ist ab dem 5. November auf Steam erhältlich und wir verraten euch, ob sich die Anschaffung lohnt.

State Of Decay 5

State of Decay versetzt euch ohne großes Intro und Tamtam direkt ins Spiel. Wir steuern Marcus Campbell und sind mit unserem Kumpel Ed Jones unterwegs, mit dem wir einen Wandertrip durch die Berge gemacht haben. An einem Anglerplatz werden wir von Untoten angegriffen und müssen uns mit einem Stück Holz gegen die Angreifer zur Wehr setzen. Ab hier beginnt sozusagen das Tutorial, das uns nach und nach die Funktionen und Steuerung des Spiels näher bringt. Nachdem wir die ersten beiden Zombies erledigt haben, empfiehlt uns das Spiel, die nächste größere Gruppe von Zombies schleichend zu umgehen. Gesagt getan! Wir schleichen uns zu einem nahe gelegenen Unterschlupf, wo wir auf die ersten Überlebenden treffen. Bis zu diesem Zeitpunkt ist uns immer noch nicht klar, wie der Virus ausbrechen konnte, was die Regierung und das Militär dagegen macht und ob die ganze Welt davon betroffen ist. Die Gruppe ist leider misstrauisch, nicht zuletzt weil unser Freund Ed von einem Zombie gebissen wurde und medizinische Hilfe braucht. Da die Gruppe kaum Vorräten hat, ergibt sich schon die erste Mission. Auf einem Aussichtspunkt erspähen wir wichtige Gebäude und Gefahren in der Umgebung, wie z.B. Tankstelle, Tierklinik, Waffenladen oder große Zombie-Horden. Hier bemerkt man erstmals, die große Freiheit, die einem State of Decay lässt.

State Of Decay 6

Einen wichtigen Teil des Spiels bildet die Basis. Die Basis bietet den Überlebenden Zuflucht und hier gibt es auch Vorräte, Nahrung, Medizin, Munition, Baumaterialen und mehr. Dank unserem Tagebuch haben wir Zugang zu allen wichtigen Informationen. Die Überlebenden verbrauchen alle 24 Stunden eine gewisse Anzahl an Vorräten und diese müssen natürlich besorgt werden. Um Vorräte zu beschaffen, kann man etwa Wohnhäuser außerhalb der Basis auf gut Glück durchsuchen oder einen Waffenladen für Munition aufsuchen. Munition ist im Spiel nicht in großen Mengen vorhanden und sollte sparsam eingesetzt werden.

Begibt man sich raus aus dem Unterschlupf, gibt es viele Möglichkeiten, an sein Ziel zu gelangen. So kann man sich durchschleichen und jeden Zombie – soweit möglich – mit einem Schleichangriff töten. Es gibt aber auch die Möglichkeit, mit dem Auto vorzufahren, durchs Fenster zu springen und jeden Zombie mit Schusswaffen töten. Selbstverständlich sorgt die zweite Variante für viel mehr Lärm und somit besteht die Gefahr, dass euch noch mehr blutrünstige Zombies an den Kragen wollen.

State Of Decay 1

Sind wir in einem Gebäude, gibt es verschiedene leuchtende Objekte, die wir untersuchen können. Auch hier gibt eine leisere Variante zum Durchsuchen, die etwas länger dauert. Man kann diesen Vorgang auch beschleunigen, macht dabei aber um einiges mehr Krach und somit können Untote im oder ums Haus angelockt werden. Auf der Minimap ist beim lauten Durchsuchen ein Kreis sichtbar, in dem Zombies durch den Lärm aufgeschreckt werden.

Haben wir Vorräte gefunden, können wir unseren Rucksack füllen oder einen kompletten Material-Rucksack schnappen und uns auf den Heimweg begeben. Falls wir andere Pläne oder zu wenig Platz in unserem Gepäck haben, können wir einen Plünderer von unserer Basis anfordern, der die Vorräte abholt und zurück bringt. Wenn wir die Sachen selber zu unserem Unterschlupf bringen, können wir dort entscheiden, ob wir die Materialien selber behalten oder für die Basis einsetzen. Man kann in der Basis auch einen Überlebenden rekrutieren, damit uns dieser beim Streifzug außerhalb der Basis unterstützt.

State Of Decay 3

Interessant ist, dass man in State of Decay nicht nur Marcus spielt, sondern auch zu anderen Charakteren wechseln kann. Da euer momentan gespielte Charakter mit der Zeit müde und erschöpft wird, kann er nicht mehr die benötigte Leistung bringen. Deshalb sollte man ihn in seiner Basis ausruhen lassen und in der Zwischenzeit mit einem ausgeruhten Charakter weiterspielen. Stirbt euer Charakter im Spiel, ist dieser tot und ihr könnt mit ihm nicht mehr spielen. Man kann aber als anderer Charakter zumindest seine Leiche plündern und die Vorräte zurückholen. Die investierten Fähigkeitspunkte sind aber futsch. Man kann übrigens nur Personen spielen, deren Vertrauen man gewonnen hat. Vertrauen erlangt man dadurch, dass man der Person hilft. Jeder Charakter hat seine eigenen Fähigkeiten, die sich mit der Zeit weiterentwickeln. Es gibt also kein Skill-System, sondern man muss die zu verbessernde Fähigkeit einfach nutzen. Die Fähigkeit Kampf steigt also mit jedem Zombie, den wir angreifen. Diese Fähigkeiten müssen mit jedem Charakter neu aufgebaut werden.

Übrigens: State of Decay ist ein reines Einzelspieler-Spiel. Ihr könnt also weder online noch offline mit Freunden spielen. Es gibt auch vom Entwickler keine Pläne für die eine Integrierung eines Mehrspieler-Modus.

Im Laufe des Spiels wächst eure Gruppe und es entstehen Probleme. So habt ihr anfangs nicht genügend Schlafplätze, dann muss man über das Tagebuch neue Schlafräume bauen lassen. Es ist auch möglich, Lazarette und Werkstätten zu bauen, die man in mehreren Stufen aufrüsten kann. Für den Bau werden Rohstoffe benötigt, die man auch auf Plünder-Touren entdeckt. Der Aufbau der Basis ist vor allem für den späteren Spielverlauf sehr entscheidend.

State Of Decay 4

Die Story ist nicht wirklich berauschend und kann in knapp 20 Stunden beendet werden. In den Story-Missionen lernt ihr interessante Charaktere kennen und erfahrt, warum das Militär nicht wirklich der Bevölkerung helfen will. Natürlich gibt es auch Nebenmissionen, die über Funksprüche vermittelt werden. In diesen Missionen muss man z.B. Überlebende in der Nachbarschaft helfen oder eine entflohene Person aus unserer Basis wieder suchen. Leider wiederholen sich diese Missionen viel zu schnell und man verliert schnell die Motivation den Menschen in Not zu helfen, auch wenn wir durch die Rettung einen Verbündeten mehr an unserer Seite gehabt hätten.

Wie bereits erwähnt, hat State of Decay seinen Ursprung auf der Xbox 360 und somit darf man keine Next-Gen Grafik erwarten. Die Texturen sind auch am PC trotz hoher Auflösung stark verwaschen und die Animationen sehr stumpf. Die Charaktermodelle und Gegenstände wie Autos wirken lieblos. Auch die Soundkulisse ist nichts Besonderes und die englische Vertonung erfüllt so ihren Zweck.

Unser Fazit:
State of Decay ist ein enorm unterhaltsames und komplexes Zombie Survival Spiel, mit einer offenen Spielwelt. Man muss sich um seine Basis und Überlebenden kümmern, vor Zombie-Angriffen schützen, selber vor Übermüdung bewahren, Vorräte besorgen und vieles mehr. Hier handelt es sich nicht um ein stupides Zombie Hack & Slay, sondern um eine Art Simulation, die den Verlauf einer Zombiepidemie darstellt. Die altbackene Technik und ein fehlender Multiplayer-Modus trüben den Gesamteindruck. Ebenso wären eine bessere Story und eine größere emotionale Bindung zu den Charakteren wünschenswert gewesen, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Wer das Zombie-Setting mag und gerne ums Überleben kämpft, wird mit State of Decay viel Spaß haben!

Unsere Wertung:
RebelGamer-State-of-Decay-Wertung

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by Flo

Assassin’s Creed 4: Black Flag im Test – Wir stechen nicht nur in See
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Oktober 29, 2013 in News, Specials von Flo

Flo

Assassin’s Creed 4 Black Flag k

Assassinen und Piraten? Wie passt denn das zusammen? Diese Frage haben wir uns gestellt, als Ubisoft die ersten Szenen aus Assassin’s Creed 4: Black Flag zeigte. Aber als wir den Titel erstmals anspielen konnten, merkten wir sofort, dass sich das neue Setting bestens für ein Assassinen-Abenteuer eignet. Warum? Das erfahrt ihr in unserem Test.

Zu Beginn sei erwähnt, dass man sich in Assassin’s Creed 4: Black Flag zwar häufig auf hoher See befindet, den Großteil des Spiels verbringt man jedoch auf dem Festland. Und das ist auch gut so. Schließlich erwarten wir von einem neuen Assassin’s Creed zwar frischen Wind in den Segeln der Serie, aber auf die beliebten Schleichelemente wollen wir nicht verzichten. Da freut es uns, dass Ubisoft für Black Flag auf alte Tugenden setzt und uns wieder zahlreiche Möglichkeiten gibt, uns schleichend fortzubewegen. Ja, auch als säbelrasselnder Pirat macht es Spaß, sich durchs dichte Unterholz zu schleichen, einen Feind via Pfiff heranzulocken, um ihn dann kurz darauf niederzustrecken. Aber keine Sorge, wer lieber auf direkte Konfrontationen steht, der wird natürlich nicht eingeschränkt. Ihr könnt auch mit gezogener Pistole in ein Fort stürmen, um beispielsweise gefangene Freibeuter zu befreien.

Assassin’s Creed 4 Black Flag 1

An den Kämpfen an sich hat sich übrigens nicht viel verändert. Ihr blockt, wartet auf den richtigen Augenblick um zu kontern, schlagt zu und kümmert euch dann um den nächsten Gegner. Das Kampfsystem funktionierte bereits in den vorherigen Teilen gut und kann auch im neuesten Ableger wieder überzeugen. Innovationen sucht man jedoch vergebens, das stört aber nicht weiter. Als Entschädigung dafür, dürft ihr euch in Black Flag auf weitläufige Gebiete freuen, die zum Erkunden einladen. In über 75 unterschiedlichen Schauplätzen dürft ihr eurem Entdeckertrieb freien Lauf lassen und auf Schatzsuche gehen, Jagd auf seltene Tiere machen und antiken Ruinen erkunden. Und das macht richtig Spaß. Ich fand das Setting von Assassin’s Creed 3 zwar sehr stimmig, jedoch fühle ich mich in der Karibik ein gutes Stück wohler – was wirklich nichts mit dem Rum zu tun hat.

Assassin’s Creed 4 Black Flag 2

Zur Story: Wir schreiben das Jahr 1715 und Piraten haben gerade Hochsaison. Das passt dem jungen, gesetzlosen Capitain Edward Kennway (der Großvater des Protagonisten aus dem dritten Teil) – dessen Rolle ihr übernehmt – perfekt in den Kram. Seine Sehnsucht nach Ruhm (nicht Rum) hat ihm zwar großen Respekt als Pirat eingebracht, aber zugleich auch jede Menge Ärger. Denn er findet sich schneller im Konflikt zwischen Assassinen und Templern wieder, als es ihm lieb ist. Die Geschichte um Edward ist schön erzählt und Ubisoft nahm sich genügend Zeit, den einzelnen Charakteren eine Persönlichkeit einzuhauchen, die man in früheren Teilen etwas vermisste. Abgesehen davon verpasst es Ubisoft auch nicht, die Geschichte über 13 Kapitel hinweg spannend zu erzählen. Von gewagten Einbrüchen, bis hin zu pompösen Seeschlachten, wird alles geboten, was die Karibik hergibt. Natürlich gibt es auch wieder kürzere Abschnitte in der Neuzeit. Hier steuert ihr einen Mitarbeiter bei Abstergo Entertainment. Diese Abschnitte erweitern zwar das Spielerlebnis nicht wirklich, versorgen euch jedoch mit interessanten Hintergrundinfos zur Story.

Assassin’s Creed 4 Black Flag 3

Apropos Seeschlachten: Diese spielen in Assassin’s Creed 4: Black Flag eine wichtigere Rolle denn je. Bereits im Vorgänger durfte man sich am Steuer eines Schiffes versuchen. Dies erwies sich jedoch mehr als zusätzliches Spielelement, nicht als Kernkomponente, wie es in Black Flag der Fall ist. Verschiedenste Missionen – sowohl Haupt- als auch Nebenaufgaben – verschlagen euch auf euer Schiff, das ihr nicht nur zum Erkunden verwendet, sondern auch, um gegnerische Schiffe zu entern. Und dieses Feature zählt ganz klar zu den großen Highlights des Titels. Es macht unglaublich viel Spaß ein feindliches Schiff erfolgreich auf den Meeresgrund zu schicken. Gerade am Anfang erweist sich das zwar als etwas schwierig, da man zu Beginn des Spiels lediglich über ein ziemlich lahmes Schiff verfügt, das man erst im Laufe des Spiels zu einem schlagkräftigen Kriegsschiff ausbaut.

Assassin’s Creed 4 Black Flag 4

Abgesehen davon erfordert es etwas Taktik, ein Schiff mit gezielten Schüssen manövrierunfähig zu machen. Habt ihr das geschafft, dann könnt ihr den Befehl zum Entern geben. Seid ihr erfolgreich, dann winken neue Ressourcen, mit denen ihr euer Schiff pimpen könnt. Alternativ dürft ihr die Besetzung des feindlichen Schiffes auch entkommen lassen, was euren Ruf verbessert. Übrigens könnt ihr via App und Tablet euer Schiff auch auf Raubzüge schicken, wenn ihr nicht gerade vor der Konsole sitzt. Dieses Feature stand jedoch zum Testzeitpunkt noch nicht zur Verfügung. Nebenbei könnnt ihr euch die Zeit auch mit der Jagd nach Haien und Walen vertreiben. Das erfordert ebenfalls etwas Übung. Am Anfang haten wir durchaus etwas Probleme, das richtige Timing zu finden, um die Harpune erfolgreich im Ziel zu versenken. Hat man den Dreh raus, dann wird man mit einigen Erfolgserlebnissen belohnt.

Assassin’s Creed 4 Black Flag 5

Die Grafik von Assassin’s Creed 4: Black Flag ist übrigens für Current-Gen-Verhältnisse ziemlich beeindruckend, auch wenn man im Gegensatz zur Next-Gen-Version auf einige Effekte verzichten muss. Abgesehen davon geht auch ab und an die Framerate etwas in die Knie. Das nervt zwar, dafür wird man aber häufig mit einer tollen Aussicht belohnt. Auch bei der Darstellung des Meeres hat sich Ubisoft alle Mühe gegeben, einen realistisch wirkenden Wellenganz zu simulieren. Die Animationen sind wie üblich auch sehr gelungen, aber große Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger konnten wir hier nicht feststellen. Und ja, auch was die Genauigkeit der Steuerung betrifft hätten wir uns etwas mehr Fine-Tuning gewünscht. Wenn ihr je einen Assassin’s Creed-Titel gespielt habt, dann wird es euch mit Sicherheit immer mal wieder passiert sein, dass ihr in die falsche Richtung gesprungen seid, oder ihr ungewollt die Richtung gewechselt habt. Auch damit müsst ihr manchmal in Black Flag rechnen. Sonst gibt es über das neueste Assassinen-Abenteuer aber kaum etwas zu meckern.

Unser Fazit:
Ubisoft ist es mit Assassin’s Creed 4: Black Flag gelungen, die Serie spielerisch auf einen neuen Kurs zu bringen, ohne dabei auf alte Tugenden zu verzichten. Und auch auf technischer Seite kann Black Flag überzeugen – besonders was die Next-Gen-Versionen betrifft. Dieser Titel begeistert nicht nur Serien-Veteranen, sondern auch Spieler, die auf der Suche nach einem umfangreichen Action-Titel mit viel Abwechslung sind – besonders wenn man dem Piraten-Setting etwas abgewinnen kann. Wir sind schon gespannt, was sich Ubisoft für den nächsten Teil einfallen lässt. Bis dahin verbringen wir aber noch einige unterhaltsame Stunden auf unserem Schiff.

Unsere Wertung:
RebelGamer-Assassins-Creed-Black-Flag-Wertung