in

Sex in Games

Virtuelle Höhepunkte

Es hat nicht lange gedauert, bis sich auch Branchengrößen die Beliebtheit vom virtuellen Liebesspiel zu nutzen machten. Bekanntestes Beispiel für virtuelle Erotik ist hierbei wohl Lara Croft. Als 1996 Tomb Raider in den Läden stand, konnte noch niemand ahnen, welchen Hype die Protagonistin Lara Croft auslösen würde. Von Sex fehlte in Tomb Raider zwar jede Spur, aber die Oberweite und die Knappe Bekleidung waren nicht unbedeutend für den weltweiten Erfolg der Serie. Zusätzlich trugen die Entwickler durch Bilder, die Lara in erotischen Posen zeigten, erheblich dazu bei, dass sie zu dem virtuellen “Sexsymbol” wurde das sie heute ist.

Sieht man genauer hin, dann bemerkt man schnell, dass mittlerweile kein großer
Titel auf Szenen der Intimität verzichtet. So hat nicht nur der Held in Gothic II seinen Spaß…

…auch Kriegsgott Kratos aus God of War vergnügt sich – mit gleich zwei Mädels!

Im Gegensatz dazu versucht Bioware in Mass Effect 2 die Beziehung zwischen den Charakteren, mit intensiven Gesprächen, besonders emotional und tiefgründig zu gestalten.

Letzten Endes liegt es am Konsumenten wie er mit der Tatsache umgeht, dass Sexualität in Videospielen eine immer größere Rolle spielt. Solange es mit dem virtuellen Akt nicht übertrieben wird und das eigentliche Spiel nicht ins Hintertreffen gerät ist gegen diese Tatsache auch nichts einzuwenden. Im Grunde ist es wie mit Gewalt in Spielen. Genauso unreal wie sie ist, sind die virtuellen Gefühle, die echte nie ersetzen können – besonders nicht wenn es um Sex geht!

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Loading…