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Das sind unsere Spiele des Jahres 2014

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Das Jahr neigt sich schon wieder dem Ende zu und wir in der RebelGamer-Redaktion wagen einen Rückblick auf das vergangene Jahr und die vielen guten Spiele, die erschienen sind. Jeder unserer Redakteure stellt euch im Folgenden seine Spiele des Jahres vor und auf welchen Titel er sich 2015 am meisten freut. Lasst uns doch in den Kommentaren wissen, welches Spiel für euch dieses Jahr das absolute Highlight war. Ansonsten wünsche ich uns allen an dieser Stelle ein tolles Gaming-Jahr 2015!

Flo

Mein Spiel des Jahres ist Destiny – und damit habe ich noch Anfang des Jahres wahrlich nicht gerechnet. Während mein Kollege Mike noch vor Release voller Vorfreude war, habe ich mir vom neuesten Bungie-Titel nicht so unglaublich viel erwartet: Letzlich war es dann so, dass Mike schon nach ein paar Wochen genug von den Strikes hatte und ich mich noch heute voller Freude durch die Raids ballere. Es macht einfach Laune, mich mit meiner Stammgruppe durch die Dunkelheit (die Rede ist hier vom neuen DLC) zu kämpfen, um dann schließlich mit etwas Glück mit coolen Items belohnt zu werden. Und auch wenn sich das Game an vielen Stellen wiederholt, tauche ich immer wieder gerne in die Welt von Destiny ab.

Destiny ist zwar mein Spiel des Jahres war, aber ich möchte hier trotzdem noch zwei weitere Titel erwähnen, die mir dieses Jahr unglaublich viel Freude bereitet haben. Zum einen wäre da Wolfenstein: The New Order von Machine Games, das einmal mehr bewiesen hat, dass lineare Shooter auch im Jahr 2014 noch unglaublich gut funktionieren können. Und zum anderen The Evil Within, das jüngste Survival-Horror-Werk des Resident-Evil-Schöpfers Shinji Mikami, da es in diesen Tagen – zumindest für meinen Geschmack – viel zu wenige, wirklich gute, Games dieses Genres gibt.

Ich könnte die Liste übrigens noch fortsetzen. 2014 gab es es tatsächlich sehr viele gute Games und man merkt von Jahr zu Jahr, dass unser geliebtes Hobby in wirklich allen Bereichen wächst und das zeigt sich auch in der Geschwindigkeit, in der Publisher uns mit Fortsetzungen erfolgreicher Reihen versorgen. Hier hoffe ich nur, dass dieser Trend in absehbarer Zeit nicht dazu führt, dass wir irgendwann nur noch Games vom Laufband serviert bekommen.

Für 2015 erwarte ich mir hauptsächlich beeindruckende Virtual-Reality-Games – die Zeit ist meiner Meinung nach längst reif. Ich bin schon sehr gespannt, wie Oculus Rift bei der breiten Masse ankommen wird und ob Sony mit Project Morpheus dagegenhalten kann. Abgesehen davon freue ich mich schon wahnsinnig auf Games wie Quantum Break, Tom Clancy’s The Division, Uncharted 4: A Thief’s End, The Legend of Zelda Wii U und Metal Gear Solid V: The Phantom Pain.

Destiny

Mike

Mein absolutes Highlight 2014 ist eindeutig Dragon Age: Inquisition. Die Hammer-Grafik, die unzähligen Spielstunden und die tolle Story haben mich sofort gefesselt und ich werde wohl auch noch in 2015 die Welt von Tamriel bereisen. Mehr Infos zum Spiel könnt ihr meinem Test entnehmen.

Am meisten enttäuscht hat mich dieses Jahr Call of Duty: Advanced Warfare. Bevor ihr mich alle dafür hasst, möchte ich erwähnen, dass ich nur den Einzelspieler-Modus gespielt habe und mich somit auch nur darauf beziehe. Auch wenn die Grafik besser ist, das Gameplay mit den nervigen Quick-Time-Events und Schlauchleveln bleibt doch irgendwie Jahr für Jahr gleich. Tolle Egoshooter, wie etwa Wolfenstein: The New Order, haben dieses Jahr bewiesen, wie ein Shooter auch ohne Quick-Time-Events begeistern kann.

2015 freue ich mich vor allem auf die Veröffentlichung von Oculus Rift. Ansonsten hoffe ich auf erste Spielszenen aus dem neuen Doom, darauf bin ich so richtig heiß!

Dragon Age Inquisition

Niko

Klar, es kamen 2014 wirklich gute Remakes und Ports auf den Markt: Metro: Redux, GTA 5 und The Last of Us: Remastered sind allesamt großartige Spiele. Da ich eben jene aber von der Wahl ausschließe, konnte nur der Nachfolger des größten Action-RPGs aller Zeiten das Spiel des Jahres werden: Dark Souls 2. Letztlich nicht so atmosphärisch und ergreifend wie der Vorgänger, auf dem PC aber technisch wesentlich sauberer.

Dark Souls 2 DLC

René

Puh.. immer diese Jahreswahlen! Zu viele um eins zu nennen, deshalb splitte ich es mal ein wenig. 2014 kamen zum Beispiel einige Portierungen und Neu-Aufgewärmte Titel in die Regale, wo für mich persönlich GTA V die Krone auf hat, aber dennoch mag ich kein Spiel des Jahres betiteln, was quasi nur Remastered wurde und beziehe mich daher auf nicht-portierte Titel.

Mein (Singleplayer)- Spiel des Jahres 2014:
Wenig verwunderlich eigentlich, ist es bei mir als großer Demon’s und Dark Souls Fanatiker ganz klar Dark Souls II. Es hat zwar in meinen Augen hier und da Schwächen und übertrifft nicht seinen genialen Vorgänger, nichts desto trotz hatte ich aber sehr viel Spaß damit! Nachdem ich erfuhr, dass das Spiel kommendes Jahr für die aktuellen Konsolen erneut erscheinen wird, stand auch sofort fest, dass es im April mit Dark Souls II weiter geht und ich auch auf der Xbox One meinen Spaß damit haben werde.

Mein (Multiplayer)- Spiel des Jahres 2014
Hier wird es schon schwieriger, da es dieses Jahr zwei Titel gibt, mit denen ich im Multiplayer bisher 200+ Stunden verbracht habe und zwar Destiny und Hearthstone. Da ich die Hearthstone Beta allerdings schon letztes Jahr spielte und lediglich der offizielle Release dieses Jahr war, sagen wir mal, es zählt nur zur Hälfte. Somit ist mein Multiplayer-Titel des Jahres Destiny. Es ist zwar sehr grindlastig und die Story ist, wenn man ehrlich ist, quasi non-existent und nur bedingt von Belang, aber die Shooter-Mechanik, die beiden Raids erkunden / clearen und die vielen vielen Stunden zusammen mit einer festen Gruppe im Party Chat machen dennoch immer wieder Spaß. Wie weit sich das in das kommende Jahr zieht, hängt davon ab, wie viel Inhalt nun noch nachkommt. Es hat viele Schwächen und ich verstehe einige Spieler, die hier und da enttäuscht worden sind, aber durch den Spielspaß mit der Gruppe zusammen und den sich immer wieder ergebenden Aufgaben passt das Gesamtpaket für mich!

Enttäuschungen des Jahres 2014
Neben vielen Freuden gibt es natürlich auch immer Enttäuschungen, so auch dieses Jahr. Bitter daran ist: Meine beiden Enttäuschungen sind leider beides Spiele, auf die ich mich eigentlich sehr gefreut habe, weshalb die Enttäuschung tiefer saß als bei manch anderem. Anfangen werde ich mit der Halo Master Chief Collection, die ich voller Vorfreude am Erscheinungstag bekam, um dann festzustellen, dass die darauf folgenden drei Wochen ein Chaos werden, was das Thema Koop-Spiel und Matchmaking betrifft. Probleme über Probleme wenn man versucht hat Online eine Partie zu finden. Hat man sich damit abgefunden und dachte sich “Naja, dann spiel ich eben mit einem Kumpel zusammen die Kampagne”, begegnete man dem nächsten Chaos, denn auch dort funktionierte einfach nichts, außer Fehlermeldungen am laufenden Band. So wurde aus der Vorfreude leider ein anhaltender großer Frust. Ende vom Lied war, dass ich die Kampagnen Solo durchgespielt und das Spiel anschließend wieder verkauft habe.

Meine zweite große Enttäuschung dieses Jahr war – und nun werden eventuell viele die Augen groß aufreißen – Dragon Age: Inquisition. An so vielen Stellen frage ich mich einfach nur “Warum BioWare?”. Nach Spielen wie dem ersten Dragon Age Ableger und der von mir heiß geliebten Mass Effect Reihe, hat BioWare sich einfach Dinge erlaubt, die 2014 nicht sein müssen und meinen Spielspaß somit beträchtlich geschmälert haben. Wieso muss ich die halbe Spielzeit damit verbringen Briefe zu lesen um mehr über die Spielwelt zu erfahren? Warum gibt es in den Dungeons auf der Minimap keine vernünftige Ebenenauswahl? Wieso sind 3/4 der Charaktere, die in Origins so wunderbar geschrieben waren, so farblos und langweilig, bis sich die Balken biegen? Und wieso in drei Teufels Namen reagiert an keiner Stelle zu irgendeiner Sekunde die Spielwelt auf mich? Ich betrete das erste Mal die Hauptstadt und in einer Cut Scene wird mein Kommen begleitet, damit anschließend kein NPC in der Stadt nur irgendeine Regung von sich gibt. Klar das Kampfsystem hat Spaß gemacht, man wurde mit Quests zu bombardiert, wie in einem MMO und alle waren leider nach dem gleichen Schema, sodass keine Quest so wirklich im Kopf blieb. Mir tut es weh, dass BioWare so dermaßen viel Potential verschenkt hat und dafür sorgt, dass sich Dragon Age: Inquisition spielen lässt, wie ein Offline MMORPG ohne tiefere Seele. Neue Gegend – Lager suchen – Risse schließen – Briefe lesen, irgendjemand retten oder was suchen – Genug Macht gefarmt – Ab ins nächste Gebiet. Das Spiel hat durchaus seine hellen Momente und kann richtig Spaß machen, aber leider saß diese Schema F Leier einfach zu tief. An keiner Stelle habe ich wirklich eine Bedrohung gefühlt, alles wirkte so stoisch und ohne Überraschungen, sodass ich leider nicht so richtig in die Spielwelt abtauchen konnte. Von einem Rollenspiel erwarte ich 2014 inzwischen einfach mehr, BioWare hat große Reden geschwungen und blieb für mich leider weit hinter den Erwartungen. Tut mir leid, aber das musste an dieser Stelle mal raus!

Darauf freue ich mich 2015
Viel ist ja noch nicht bekannt, was im kommenden Jahr so erscheint, aber meine derzeit größte Vorfreude gilt dem letzten StarCraft II Addon Legacy of the Void. Ich weiß genau, dass nach Erscheinen ewige Stunden in der Online Ladder ins Land ziehen werden. Die neuen Einheiten und neuen taktischen Möglichkeiten und auch die neue Kampagne, die nebenher gespielt wird, werden mich lange Zeit beschäftigen. Ansonsten im Singleplayer Bereich, bin ich sehr gespannt auf Batman: Arkham Knight und auf Kingdom Hearts III, sofern sie es 2015 schaffen es zu veröffentlichen.

Dark Souls 2 Crown of the Ivory King

Tobias

Dieses Jahr war es dann endlich auch für mich an der Zeit, auf den aktuellen Konsolenzug aufzuspringen. Eine der Gründe dafür war Dragon Age: Inquisition. Als großer Fan von Bioware natürlich Pflichtprogramm. Zu Beginn war ich jedoch etwas enttäuscht: Das Hinterland mit seinen MMO-Quests konnte mich zuerst nicht wirklich packen und auch die Story wollte einfach nicht an Fahrt aufnehmen. Doch sobald sich die ersten weiteren Charaktere meiner Gruppe angeschlossen hatten und meine Reise mich erstmals über das Hinterland hinaus führte, war ich gepackt. Die Geschichte begann spannend zu werden und das Spiel zeigte mir wie vielseitig es sein kann.

Wenn ich eine Wüste oder einen dichten Wald erkunde und hinter dem nächsten Hügel schon einen Blick auf eine Festung in der Ferne werfen kann und weiß, die werde ich gleich erobern, hat mich Dragon Age: Inquisition voll auf seiner Seite. Wären da nur nicht die zahlreichen Töten- und Sammelaufgaben.

Ein weiteres Spiel, dass mich positiv überrascht hat, war Destiny. Nach all der Kritik, die Bungies neuer Shooter abbekam, war ich doch zuerst skeptisch, ob auch ich in die Haut eines Wächters schlüpfen werde. Letztlich gab ich dem Spiel eine Chance und war dann doch überrascht, wie wenig die Kritikpunkte mich störten. Das geniale Gunplay lenkte mich vom lächerlichen Missions-Design ab. Die Suche nach einer gehaltvollen Geschichte musste ich zwar schnell aufgeben, doch im Multiplayer konnte mich Destiny motivieren. Zuerst chancenlos, wurde ich durch die zu Beginn schiere Übermacht meiner Gegner mehr oder weniger dazu gezwungen, am Ball zu bleiben, um später gestärkt meinen Rachefeldzug zu beginnen. Auch wenn das nicht ganz geklappt hat, blicke ich doch gerne auf mein Erlebnis mit Destiny zurück.

Ganz oben auf meiner Wunschliste für das kommende Jahr steht The Witcher 3. Die ersten Gameplay-Szenen konnten mich begeistern. Technik, Gameplay und vor allem die Atmosphäre scheinen zu stimmen. Da kann ich auch mit der erneuten Verschiebung leben.

Dragon Age: Inquisition Schurke

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