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Act of Aggression in der Vorschau – Der Duft alter Tage

Als Act of Aggression von Entwickler Eugen Systems angekündigt wurde, da lag Hoffnung in der Luft. Die Hoffnung nämlich, dass die Spielgefühle früherer Command & Conquer-Teile wieder aufleben könnten – Spielgefühle aus der guten, alten Zeit eben. Auf der diesjährigen gamescom haben wir uns Act of Aggression von Eugen Systems angeschaut.

Act of Aggression 2

Während der Präsentation wurde die erste der 15 Missionen der Einzelspieler-Kampagne vorgestellt. Im Verlauf der Missionen kommen alle drei Fraktionen in einer Kampagne zum Zug – das Kartell, die Chimera und die US-Armee. Die gespielte Mission liegt direkt am Anfang der Kampagne und führt uns in die Geschichte ein: Im Jahr 2025 hat sich der US-Bundesstaat Kalifornien als Republik vom Rest der USA abgekapselt. Jetzt führt die US-Regierung einen Kampf gegen Neu-Kalifornische Separatisten. Die erste Mission ist mit knapp zwei Minuten recht kurz und enthält nicht viel mehr als das Bewegen von ein paar Einheiten. Das ist aber gewollt: Wie uns Alexis Le Dressay von Eugen Systems verrät, würden die Missionen mit der Zeit immer länger und komplizierter werden. “Das Spiel soll auch den ‘Casuals’ Spaß machen“, sagt der schmunzelnde Creative Director.

Der Hauptfokus der Präsentation lag aber auf dem Skirmish-Modus von Act of Aggression. Alexis Le Dressay spielte die Demo selbst – und vergaß dabei gerne die Zeit. Er stellte seine Cheats ein und startete eine Skirmish-Runde gegen einen extrem schweren Computergegner. Direkt der erste Blick auf den Monitor lässt den inneren Strategen aufatmen. Wird uns da etwa Command & Conquer gezeigt?

Act of Aggression 4

Man könnte es nämlich meinen: Die gesamte Aufmachung von Act of Aggression erinnert an die Command & Conquer-Reihe. Ganz klassisch starten wir unsere Matches auf gegenüberliegenden Seiten einer von Straßen, Mineralien und besetzbaren Gebäuden durchzogenen Karte. Anschließend können wir mit einer Aufklärungseinheit die Karte erforschen und weitere Vorkommen der drei Ressourcen entdecken. Mit Aluminium und Öl können Einheiten gebaut werden, aus der dritten Ressource werden gegen Ende einer jeden Runde massive Superwaffen. Anschließend setzen wir neben die Ressourcen eine Raffinerie, die Sammler zu den Vorkommen aussendet – alleine das erinnert an das Sammeln von Tiberium in Command & Conquer. In drei Tiers dürfen anschließend Gebäude gesetzt werden, um verschiedene Einheiten wie Fahrzeuge und Helikopter zu produzieren. Die dürfen anschließend auch in Tech-Gebäuden aufgewertet werden.

Wie im ebenfalls von Eugen Systems entwickelten Strategie-Titel R.U.S.E gilt auch bei Act of Aggression das Schere-Stein-Papier-Prinzip. Von jeder Einheit gibt es verschiedene Typen, die gegen andere Einheiten besonders effektiv sind. Alleine die Infanterie ist in Marines, Flugabwehr, Panzerabwehr und andere Typen gegliedert – man muss sich immer an der Komposition des Gegners orientieren. Dazu kommen sinnvolle Upgrades, die den Einheiten neue Gadgets wie Schalldämpfer oder eine erhöhte Sichtweite spendieren. So bietet Act of Aggression eine Menge Möglichkeiten, sich als Spieler an den Gegner anzupassen – und hebt sich so von seiner Inspirationsquelle ab.

Act of Aggression 3

Momentan befindet sich Act of Aggression noch in einer Open Beta für alle Vorbesteller. Wer das Spiel jetzt schon kauft, darf sich online oder offline in Skirmish-Matches behaupten. Bis auf einige Probleme bei der Kameraführung leistet sich Act of Aggression kaum Fehler. Entwickler Eugen Systems arbeitet aber fleißig an der Behebung der Probleme – und fügte sogar eine übersichtlichen Satelliten als Ansicht ins Spiel ein. Letztlich ist Act of Aggression facettenreich genug, um spannende Matches im Multiplayer anzubieten.

Alle Spieler, die grundsolide Echtzeit-Strategie suchen und den bedachten Basenbau alter Command & Conquer-Teile vermissen, werden mit Act of Aggression ordentlich Spaß haben. Das Spiel erscheint am 2. September für den PC und kann via Steam vorbestellt werden.

Kommentare

Antworten
  1. Hi, gibt es bei dem Spiel eigentlich irgendeine Art Lvl-System? Wie z.B. bei Act of War. Da konnte man Punkte für gewonnene Schlachten sammeln und Ränge aufsteigen. War zwar nur kosmetisch jedoch hat das viel Spaß gebracht, seinen Account zu Lvln 😉

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