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5 Gründe, warum Virtual Reality scheitern könnte

5. Spieler haben keinen Bock auf ein Headset

Disney Virtual Reality
Wenn von der bevorstehenden VR-Revolution die Rede ist, dann muss ich zwangsläufig an die CES 2010 denken.

Im Rahmen dieser Messe wurden damals 3D-Fernseher als die große 3D-Revolution verkauft und ich war schon damals gespannt, ob sich diese Technik in unseren Wohnzimmern durchsetzen wird. Und ich denke ihr könnt mir zustimmen, wenn ich sage, dass die angekündigte 3D-Revolution ausblieb. Ich selbst besitze einen 3D-Fernseher, aber nicht weil ich einen 3D-Fernseher wollte, sondern weil bei diesem Modell die Preis-Leistung stimmt. Und wisst ihr, wie oft ich die 3D-Funktion bisher genutzt habe? Ganze zwei Mal. Und wisst ihr auch warum? Ganz einfach, weil ich es nervig finde, mit so einer Brille vor dem Fernseher abzuhängen. Und ich kann mir aktuell auch nicht vorstellen 2 – 3 Stunden mit einer VR-Brille im Wohnzimmer abzuhängen, alleine schon wegen den im Punkt 2 genannten Gründen.

So und jetzt noch irgendwie einen positiven Abschluss finden… Ok, ich versuch’s mal: Wie ich schon in der Einleitung erklärt habe, freue ich mich auf das, was uns VR-technisch bevorsteht. Ich denke aber auch, dass die allseits beworbene VR-Revolution noch etwas länger auf sich warten lässt, als sich das aktuell viele vielleicht wünschen. Aber eines ist sicher: Die Technik schreitet so rasend schnell voran, dass wir früher oder später mit unseren fliegenden Autos zu unseren Holodeck-Zockerbuden fahren, um dort mit Virtual-Augmented-Reality-Brillen Assassin’s Creed 23, Battlefield 90210 und Call of Duty: Advanced World War 3 zu spielen.

Wenn ich aber so darüber nachdenke, ist es eigentlich ganz geil, im Hier und Jetzt zu leben. In diesem Sinne: Ich zocke dann mal ne Runde – ohne VR-Headset.

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