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PlayStation 5: Neue Gerüchte zur Hardware, VR und PS Plus Premium

Schon seit einiger Zeit machen zahlreiche Gerüchte zur PlayStation 5 die Runde. Da dürfte es kaum verwundern, dass es wieder neuen Gesprächsstoff gibt. Diesmal stammt der vermeintliche Leak von einem europäischen Entwickler, der angeblich an einem Launch-Titel der neuen Konsolen-Generation aus dem Hause Sony arbeitet.

In seinem Leak auf Pastebin hat er vermeintliche Infos zur Hardware der Konsole, einigen Spielen, der PlayStation VR 2 und einem neuen Online-Abo veröffentlicht. Letzteres soll auf den Namen PS Plus Premium hören und zusätzlich zum bekannten PS Plus-Abo verfügbar sein. Demnach bietet PS Plus Premium einen garantierten Zugang zu Alpha- und Beta-Phasen von Spielen. Außerdem soll das neue Abo auch das Erstellen privater Server für Spiele ermöglichen.

Des Weiteren soll die Hardware der PlayStation 5 ziemlich üppig ausfallen. Die Konsole wird von einem Ryzen 8 Kern Prozessor mit 16 Threads angetrieben – zur Taktfrequenz gibt es keine Angabe. Für die grafischen Berechnungen wird eine AMD GPU mit 14 TeraFlops Leistung auf Basis der Navi-Architektur eingesetzt. Beide Chips werden in 7nm Strukturgröße gefertigt.

Angeblich arbeitet Sony eng mit AMD zusammen, um die Rechenleistung zu steigern und den Stormverbrauch zu senken. Auch an Ray Tracing-Fähigkeiten wird angeblich gearbeitet – aber nur nebensächlich. Der Fokus soll auf hoher Bandbreite, den VR-Funktionen und 4K-Auflösung liegen. Dennoch soll die PlayStation 5 8K Upscaling beherrschen.

Auch beim Speicher spart Sony scheinbar nicht. Laut Leak ist eine 2 Terabyte große Festplatte verbaut, die auf NAND-Speicher setzt. Für die Anwendungen und Spiele steht ein 24 Gigabyte großer GDDR6-Speicher zur Verfügung, welcher durch einen 4 Gigabyte großen GDDR4-Speicher für das Betriebssystem der Konsole ergänzt wird. In seinem Leak erwähnt der Entwickler, dass er mit einem PlayStation 5 Dev-Kit arbeitet, welches insgesamt sogar 32 Gigabyte Speicher bietet.

Der neue Dualshock 5 Controller soll neue Analogsticks mit erhöhter Präzision verbaut haben. Der Entwickler erwähnt eine Ähnlichkeit mit dem analogen Trackpad des Steam Controllers. Damit möchte man vor allem Shooter-Fans entgegenkommen. Des Weiteren soll eine Art Kamera verbaut sein, die ihre Stärke hauptsächlich im VR-Bereich ausspielt.

Zudem soll der japanische Videospielekonzern fleißig am Nachfolger der PlayStation VR werkeln. Die neue Version soll zusammen mit der neuen Konsole angekündigt werden und unter anderem eine deutlich bessere Auflösung und Bildwiederholfrequenz spendiert bekommen. Auch ein größeres Sichtfeld und Eye Tracking gehören zu den neuen Funktionen. Das VR-Headset wird ohne Kabel, dafür aber mit integrierten Kopfhörern, daherkommen. Die Laufzeit des Akkus beträgt circa vier bis fünf Stunden. Auch die bisher bekannte Prozessoreinheit soll ganz entfallen. Ferner reduziert Sony das Auftreten von Motion Sickness. Damit möchte der Konzern den Weg für AAA-VR-Games ebnen. Preislich soll die PlayStation VR 2 bei 250 US-Dollar liegen.

Zu den Launch-Titeln äußerte sich der Entwickler ebenso. Demnach soll Gran Turismo 7 bereits zum Start der Konsole verfügbar sein und die neue VR-Hardware unterstützen. Außerdem stehen mit Ghost of Tsushima, The Last of Us 2 und PlayerUnknown’s Battlegrounds gleich drei Spiele als Remaster bereit. Letzteres soll in 4K-Auflösung laufen und exklusiv im PlayStation Plus-Abo kostenlos spielbar sein. Neue AAA- und PlayStation VR-Titel erwähnt der Leak ebenso – genaue Namen fehlen jedoch. Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, ist die neue Konsole sogar abwärtskompatibel. Die Spiele sollen auch weiterhin digital und in physischer Form erscheinen.

Doch auch zur Ankündigung der PlayStation 5 liefert der Entwickler einige Aussagen. Laut seinen Informationen soll die Konsole im Zeitraum der diesjährigen E3 angekündigt werden. Da Sony nicht an der E3 teilnimmt, hält der Informant eine Ankündigung während des zweiten Quartals 2019 für wahrscheinlich. Dafür würden sich die neuen State of Play-Livestreams geradezu anbieten.

Der Release der Konsole ist entweder im März oder November 2020 – Sony ist sich angeblich noch nicht sicher. Der Preis zum Marktstart soll 500 US-Doller betragen und dem Konzern zunächst 100 US-Dollar Verlust pro verkaufter Konsole einfahren. Dies wäre nicht einmal ungewöhnlich. Denn bereits bei der PlayStation 3 und der PlayStation 4 brauchte Sony einige Zeit, um den Break Even zu erreichen. Also den Punkt, an dem der Konzern auch mit dem Verkauf der Konsole Geld verdient. Das ist gängige Praxis, da man sich auf diese Weise einen breiten Kundenstamm aufbauen kann.

Der Entwickler behauptet, dass die von ihm veröffentlichten Information zu 99 Prozent korrekt sind – das restliche Prozent ist der Puffer für kleinere Verbesserungen an der Hardware, die bis 2020 vorgenommen werden könnten. Allerdings sind die Spezifikationen der PlayStation 5 angeblich in Stein gemeißelt.

Das denken wir:

Solche Gerüchte sind wirklich mit Vorsicht zu genießen.

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