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WÜTENDWÜTEND

DayZ soll in Australien verboten werden, weil Marihuana im Spiel eine heilende Wirkung hat

Das Australian Classification Board hat den physischen Verkauf des Survival-Sandbox-Spiels DayZ verboten, obwohl das Spiel über den IARC-Online-Prozess mehrmals mit MA15 + bewertet wurde.

In Australien wurde der physische Verkauf des Zombie-Survival-Spiels DayZ bereits verboten – jetzt soll auch der Verkauf der Digitalfassung verboten werden. Eigentlich hatte das Spiel zuvor mehrfach die Kennzeichnung MA15+ durch die IARC (International Age Rating Coalition) erhalten. Mit anderen Worten: Jugendliche im Alter von unter 15 Jahren dürfen das Spiel in Begleitung von ihren Eltern erwerben.

Da stellt sich die Frage: Warum jetzt das Verbot? Der Grund: Die Darstellung des Marihuana-Konsums im Spiel. In einem Bericht, der Kotaku vorliegt, wurde das Spiel wegen “unerlaubten oder verbotenen Drogenkonsums im Zusammenhang mit Anreizen oder Belohnungen” verboten.

“Durch das allgemeine Gameplay kann der Spieler eine Vielzahl von Ausrüstungsgegenständen, Vorräten und Waffen sammeln und einsetzen”, heißt es in dem Bericht. “Eine der Möglichkeiten, die Gesundheit des Spielers wiederherzustellen, ist ein Marihuana-Joint mit der Bezeichnung “Cannabis”, der durch eine Cannabisknospe im Inventar des Spielers gekennzeichnet ist.”

“Der Konsum von Drogen (Marihuana) als Anreiz oder Belohnung während des Spiels übersteigt das, was in der R18 + -Klassifikation berücksichtigt werden kann, und muss daher abgelehnt werden”.

Derzeit ist DayZ in Australien noch online verfügbar, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis es aus den Stores verschwindet.

Das denken wir:
Eine drastische Entscheidung. Wir sind schon gespannt, wie sich das Ganze noch entwickelt.

Quelle: kotaku.com.au

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