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Fortnite: Microsoft unterstützt Epic Games im Kampf gegen Apple

Microsoft hat sich im Rechtsstreit zwischen Apple und Epic Games rund um Fortnite auf die Seite von Epic geschlagen.

Der Rechtsstreit zwischen Apple und Epic Games rund um das Battle-Royale-Spiel Fortnite befindet sich in vollem Gange und nach Facebook hat sich nun auch Microsoft auf die Seite von Epic geschlagen.

Der Grund für den Rechtsstreit: Apple und Google haben Fortnite aus den hauseigenen Stores geworfen. Der Auslöser für diesen Schritt war ein Update, mit dem Epic Games die Funktion “Epic Direct Payment” im Spiel eingeführt hat. Dadurch wollte Epic die Gebühr umgehen, die Apple und Google für Transaktionen innerhalb des Titels erhalten.

Mittlerweile hat Microsoft Stellung bezogen und stärkt Epic Games den Rücken. Das Unternehmen hat eine öffentliche Erklärung und eine gerichtliche Einreichung veröffentlicht.

In der Erklärtung heißt es: “Heute haben wir eine Erklärung zur Unterstützung von Epics Anfrage eingereicht, den Zugriff auf das Apple SDK für seine Unreal Engine beizubehalten. Es ist das Richtige für Spielerentwickler und Gamer, sicherzustellen, dass Epic Zugriff auf die neueste Apple-Technologie hat.”

Weiter heißt es in der Einreichung: “Wenn Unreal Engine keine Spiele für iOS oder macOS unterstützen kann, muss Microsoft zwischen der Aufgabe seiner Kunden und potenziellen Kunden auf den iOS- und macOS-Plattformen oder der Auswahl einer anderen Spiele-Engine wählen, wenn neue Spiele entwickelt werden sollen.”

Dass Microsoft Epic unterstützt, ist nicht überraschend, schließlich ist Epics Gears of War eines der bekanntesten Franchises der Xbox und Microsoft setzt für viele Projekte die Unreal Engine ein.

Es bleibt also weiter spannend. Letzten Endes entscheidet das Gericht, ob Apple oder Epic Recht bekommt. Sobald es weitere Neuigkeitenn dazu gibt, informieren wir euch darüber.

Noch mehr News, Infos und Videos zu Fortnite haben wir hier für euch.

Das denken wir:
Epic hat mit Facebook und Microsoft einflussreiche Unterstützer gefunden. Mal sehen, wie sich das Ganze in den kommenden Tagen weiterentwickelt.

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