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Ein unveröffentlichtes SEGA VR-Spiel kann jetzt auf modernen Headsets gespielt werden

Die Video Game History Foundation hat es geschafft, ein unveröffentlichtes SEGA VR-Spiel auf modernen Headsets spielbar zu machen.

Habt ihr gewusst, dass SEGA in den frühen Neunzigern kurz davor war, ein VR-Headset zu veröffentlichen? Der offizielle Grund für die Einstellung des VR-Helms: Die Erfahrung sei so realistisch und eindringlich gewesen, dass ein hohes Verletzungsrisiko für Spieler bestanden hätte.

Der vermutlich wahre Grund: das Feedback, das Sega vom Stanford Research Institute erhalten hatte. Es warnte vor Kopfschmerzen, Schwindel und Krankheit, insbesondere bei jüngeren Benutzern und Kindern.

SEGA VR blast from the past

Auf jeden Fall hat es die Video Game History Foundation in diesem Jahr geschafft, die Hardware und eines der Spiele für SEGA VR zu emulieren. Auf diese Weise erfahren wir, wie für SEGA in den Neunzigern die VR-Zukunft ausgesehen hätte.

Dafür kontaktierte Dylan Mansfield, ein Forscher und Autor, einen der Entwickler, die an einem Spiel für SEGA VR gearbeitet hatten. Der Entwickler konnte noch einen alten Build auf einer CD-ROM auftreiben. So konnte das Spiel Nuclear Rush dekompiliert und auf der HTC Vive ausführbar gemacht werden – nach fast 30 Jahren.

Bei diesem Spiel handelt es sich um ein 2D-FPS-Spiel, das 1994 mit Sicherheit ziemlich beeindruckend war. Übrigens: Die VR-Hardware für das Sega Mega Drive wäre mit 200 US-Dollar auch einigermaßen erschwinglich gewesen.

Im nachfolgenden Video seht ihr das Spiel in Aktion:

Ziemlich beeindruckend für die Neunziger, oder?

Über diesen Link findet ihr den Artikel, in dem nochmal genau erklärt wird, wie Nuclear Rush für die HTC Vive fit gemacht wurde.

Weitere News, Infos und Videos zum Thema “VR” haben wir hier für euch.

Das denken wir:
Es ist wirklich erstaunlich, wie sich VR in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat. Mal sehen, was da noch so auf uns zukommt.

Quelle: pcgamesn.com

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