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Der katastrophale Start von Cyberpunk 2077 kostete CD Projekt 51 Millionen US-Dollar

CD Projekt RED hat kürzlich einen Finanzbericht veröffentlicht, aus dem hervorgeht, wie groß der finanzielle Schaden war, den das Studio durch den katsatrophale Start von Cyberpunk 2077 erlitten hat.

Dass das Studio CD Projekt RED durch den misslungenen Release von Cyberpunk 2077 viel Geld verloren hat, war bisher kein Geheimnis, aber dank eines neuen Finanzberichts haben wir nun konkrete Zahlen.

Was für das Studio besonders teuer wurde, war die Rückgabeaktion, die es frustrierten Spielern ermöglichte, das Spiel zurückzugeben – bevor es Sony und später auch Microsoft komplett aus den hauseigenen Stores entfernten.

Nun ist es so, dass CDPR laut des Finanzberichts für das Geschäftsjahr 2020 einen Rückgang des erwarteten Umsatzes um 51 Mio. US-Dollar verzeichnet und ein großer Bereich dieses Rückgangs entfällt auf “Rückstellungen für Rücksendungen”.

Diese umfassen Erstattungen für digitale und physische Kopien in Höhe von 10,65 Mio. US-Dollar im letzten Jahr. Davon entfallen 2,23 Mio. US-Dollar auf das von “Help Me Refund“-Programm.

Abgesehen davon erwartet das Unternehmen diesem Jahr einen Verlust von 38,34 Mio. US-Dollar.

Das Ganze Debakel wirkt sich natürlich auch auf den Aktienkurs von CD Projekt RED aus. Dieser erreichte am 7. Dezember, kurz vor dem Release von Cyberpunk 2077, ein Hoch von 98,86 Euro. Danach ging es mit dem kurs kontinuierlich bergab. Heute liegt der Kurs bei ungefähr 38 Euro.

Weitere News, Infos und Videos zum Spiel haben wir hier für euch.

Das denken wir:
Es hätte alles so schön werden können. Schade, dass die Entwickler nicht mehr Zeit bekommen haben, um die Probleme vor dem Start zu fixen. Man darf wirklich gespannt sein, wie die Zukunft von CD Projekt RED aussieht und wie das Studio mit diesem Rückschlag umgeht.

Quelle: unilad.co.uk

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