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US-Bundesstaat Kalifornien reicht Klage gegen Activision Blizzard ein – die Vorwürfe sind schrecklich

Nachdem zwei Jahr lang gegen Activision Blizzard ermittelt wurde, reichte der US-Bundesstaat Kalifornien Klage gegen Activision Blizzard ein. Der Vorwurf: sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz.

Am vergangenen Dienstag reichte das kalifornische Department of Fair Employment Klage gegen den Spielepublisher Activision Blizzard ein. Die Rede ist von einer “Kultur der sexuellen Übergriffe”.

Was da bei Activision Blizzard angeblich jahrelang vor sich ging, ist wirklich abscheulich. In der Klage heißt es unter anderem, dass Männer im Büro bei sogenannten “Cube Crawls” viel Alkohol trinken und häufig Frauen belästigen.

Schließlich kam es sogar zu einem tragischen Selbstmord auf einem Betriebsausflug. In der Klage heißt es: “In einem tragischen Beispiel von sexueller Belästigung, die Activision Blizzard zuließ, hat eine weibliche Angestellte Selbstmord begangen, als sie auf einer Geschäftsreise war, die sie zusammen mit ihrem Vorgesetzten gemacht hatte, zu dem sie eine sexuelle Beziehung hatte.”

Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der männliche Vorgesetzte “Butt Plugs” und Gleitgel mit auf die Geschäftsreise genommen hatte. Zuvor wurde angeblich auf einer Betriebsfeier ein Foto herumgereicht, auf dem die Vagina der Angestellten zu sehen war.

Hier Auszüge aus der Klageschrift:

Activision hat auf die Klage des DFEH mit einer langen Erklärung reagiert, in der von “unverantwortlichem Verhalten” seitens der DFEH die Rede ist. Hier ein Auszug: “Die DFEH enthält verzerrte und in vielen Fällen falsche Beschreibungen von Blizzards Vergangenheit. Wir waren während ihrer Ermittlungen äußerst kooperativ mit der DFEH, einschließlich der Bereitstellung umfassender Daten und umfassender Dokumentation, aber sie weigerten sich, uns mitzuteilen, welche Probleme sie wahrgenommen hatten. Sie waren gesetzlich verpflichtet, angemessene Nachforschungen anzustellen und in gutem Glauben Gespräche mit uns zu führen, um alle Ansprüche oder Bedenken besser zu verstehen und zu klären, bevor sie einen Rechtsstreit einleiten, aber sie haben dies nicht getan. Stattdessen haben sie sich beeilt, eine ungenaue Beschwerde einzureichen, wie wir vor Gericht zeigen werden. Uns empört das verwerfliche Verhalten der DFEH, den tragischen Selbstmord einer Mitarbeiterin in die Klage einzubeziehen, deren Tod keinerlei Bedeutung für diesen Fall hat und ohne Rücksicht auf ihre trauernde Familie. Obwohl wir dieses Verhalten als schändlich und unprofessionell empfinden, ist es leider ein Beispiel dafür, wie sie sich im Laufe ihrer Ermittlungen verhalten haben. Es ist diese Art von unverantwortlichem Verhalten von unverantwortlichen Staatsbürokraten, die viele der besten Unternehmen des Staates aus Kalifornien vertreiben.”

Sollte es weitere Neuigkeiten zu diesem schrecklichen Fall von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz geben, dann informieren wir euch darüber.

Falls ihr Probleme habt, dann sprecht mit Menschen, denen ihr vertraut. Sprecht mit Familienmitgliedern oder Freunden. Und wenn ihr das nicht könnt, dann kontaktiert die Telefonseelsorge. Hier die kostenlose Nummer: 0800/1110111

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Das denken wir:
Da bleibt nur zu hoffen, dass die Verantwortlichen ihre gerechte Strafe erhalten. Das Ganze ist einfach nur furchtbar.

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